Silvesterlauf in Nürnberg: Ein eiskaltes Vergnügen

31.12.2014, 15:47 Uhr
Vier verschiednene Distanzen galt es beim Silvesterlauf in Nürnberg zu bewältigen.

Vier verschiednene Distanzen galt es beim Silvesterlauf in Nürnberg zu bewältigen. © Achim Bergmann

Die ehrenamtlichen Kräfte des veranstaltenden Team Klinikum Nürnberg (TKN) hatten in den Stunden vor dem Startschuss noch alle Hände voll zu tun, um die Strecke von Schnee und Eis zu befreien. Um auf Nummer sicher zu gehen, hatten die Helfer noch alle Schneeschaufeln in den örtlichen Baumärkten aufgekauft und sorgten rund um die Wöhrder Wiese und den Wöhrder See für (fast) optimale Verhältnisse.

Nachdem die Bambinis und Schüler ihre Läufe absolviert hatte, gingen am Mittwochvormittag weit über 300 Läuferinnen und Läufer auf die Fünf-Kilometer-Runde. Beim sogenannten Hobbylauf hatte Martin Pühler vom Team Arndt die Nase vorn und war bereits nach 16 Minuten und elf Sekunden schon wieder im Start- und Zielbereich am Sebastianspital angekommen. Bei den Frauen war Stefanie Müller (LAC Quelle Fürth) nicht zu schlagen und lief nach 18:51 Minuten ins Ziel.

Um 13 Uhr setzte sich dann das Starterfeld des 10-Kilometer-Hauptlaufs in Bewegung. Die 1200 Startplätze waren bereits seit etlichen Wochen ausverkauft und zeugen von der große Beliebtheit des Silvesterlaufs, der sich inzwischen zur  größten Laufveranstaltung im nordbayerischen Raum zum Jahreswechsel aufgeschwungen hat. Das Feld ist dementsprechend bunt gemischt. Von der ambitionierten Läuferszene bis zum hobbymäßigen Jogger reicht das Spektrum, wobei bei Letzteren das Ankommen im Mittelpunkt des Strebens steht.

Das Ziel erreichten schließlich 930 Teilnehmer, wobei sich auch die "Schlussläufer", die nach rund einer Stunde und 20 MInuten das Ziel erreichten, über einen aufmunternden Applaus freuen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatten Marcel Krieghoff (USV Erfurt) , Christian Oppel (TV Coburg) und Marco Kürzdörfer (LSC Höchstadt) wahrscheinlich bereits geduscht. das Trio belegte nämlich mit Zeiten zwischen 32 und 33 Minuten den ersten bis dritten Platz. Bei den Frauen sicherte sich Rebecca Robisch (Triathlon Saarlouis) in 36:23 Minuten den ersten Platz, vor Ina Köhler (Team Klinikum) und Christine Döllinger (TV Rosstal).

Der TKN-Vorsitzende Werner Bruns war am Ende des Tages vornehmlich froh, dass trotz der schwierigen Wetterbedingungen der Silvesterlauf ohne Probleme über die Bühne gegangen ist. "Wir haben viele Stunden in der Nacht und am frühen Morgen für die Präperierung der Wege gearbeitet", so Bruns. Der Aufwand hat sich gelohnt - nicht zuletzt wegen der vielen strahlenden Gesichter im Ziel.

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