Unterstützung von Profis: IT-Experten helfen Initiativen

Sabine Ebinger
Sabine Ebinger

Lokales Nürnberg

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15.4.2021, 16:48 Uhr
Das Team von "Türen öffnen" vom Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit in Nürnberg (Iska) organisiert für gemeinnützige Einrichtungen einen digitalen Infotag. 

© Tanja Elm, NNZ Das Team von "Türen öffnen" vom Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit in Nürnberg (Iska) organisiert für gemeinnützige Einrichtungen einen digitalen Infotag. 

Hinter der Veranstaltung mit dem Titel "Digital Service Jam" steht das Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit in Nürnberg (Iska) - genauer: der Fachbereich "Türen öffnen". Leiterin Stephanie Kickert und ihr Team sehen sich als Mittler zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen. Gemeinnützige Einrichtungen sollen bei der Aktion am 18. und 19. Juni fit gemacht werden in Sachen Internet.

Keine Zeit, kein Geld

Im Zuge der Pandemie wird das Thema Digitalisierung immer wichtiger - und ist mittlerweile in vielen Bereichen unverzichtbar. Doch so manche gemeinnützige Initiative tut sich schwer mit diesem Thema. So sagt Stephanie Kickert: "Die Zeit fehlt, sich damit zu beschäftigen - und das finanzielle Budget ist oft auch knapp."

Wie optimiere ich die Homepage? Welche Programme sind hilfreich? Welche Videoplattform ist für die Team-Sitzung geeignet? Diese und andere Fragen können bei der kostenlosen Infoveranstaltung beantwortet werden. Die Digital-Experten gehen nämlich individuell auf die Bedürfnisse und Fragen ein.

Nach jetzigen Stand der Dinge ist für 18. Juni ein persönliches Treffen geplant. Danach arbeiten die Teams im virtuellen Raum und vernetzen sich über digitale Plattformen. Die Ergebnisse der Arbeiten werden dann in einer analogen Abschlussveranstaltung am 19. Juni allen Beteiligten vorgestellt - wenn es denn im Zuge der Pandemie machbar ist.

Und wer sind die IT-Experten, die ihr Wissen kostenlos teilen? Stephanie Kickert sagt: "Das sind zum Teil große Unternehmen oder auch Mittelständler." Generell ist ihr Team dankbar für jede Unterstützung - Kickert freut sich auch, wenn auch weitere Digital-Fachleute mit ins Boot kommen. "Wir hoffen, dass wir auch kleinere IT-Firmen hier ansprechen können."

Gefördert wird der "Digital Service Jam" vom Projekt Quartier U1, das Initiativen im Stadtwesten unterstützt: Aus diesem Grund richtet sich die Aktion ausschließlich an gemeinnützige Einrichtungen aus dem Nürnberger Westen. Bis 30. April können sich Initiativen im Netz unter www.tueren-oeffnen.de melden - auch interessierte Fachleute erhalten dort Infos.

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