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Von wegen rosa: Flamingo-Nachwuchs im Tiergarten

Nürnberger Zoo wird die neuen Vögel nicht selbst behalten - 06.11.2018 13:04 Uhr

Die Roten Flamingos (im Hintergrund) sind deutlich kräftiger gefärbt als die Chile-Flamingos, die bei ihren - noch grauen - Jungvögeln stehen. © Tiergarten/ Helmut Mägdefrau


Zu erkennen sind die Jungtiere an ihrem grauen Gefieder: Der Nürnberger Tiergarten freut sich über Nachwuchs bei den Flamingos.  Zuchterfolge seien hier kein Selbstläufer, sagt der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau. 2017 zum Beispiel hätten die Vögel keinen Nachwuchs großgezogen. Nun aber gibt es gleich neun Jungvögel. Es handelt sich um acht Chilenische Flamingos und einen Roten Flamingo (auch Kubanischer Flamingo genannt). Die Roten Flamingos sind größer und dunkler gefärbt als ihre Verwandten.  

Flamingos können deutlich über 40 Jahre alt werden. Warum es mit der Zucht manchmal klappt und manchmal nicht, können sich die Tiergarten-Verantwortlichen auch nicht so recht erklären. "Flamingo-Zucht ist ein Buch mit sieben Siegeln", sagt Susann Müller, stellvertretende Leiterin des Reviers, in dem Vögel, Fische und Reptilien beheimatet sind.

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Sie glaubt aber, dass das sonnige und warme Wetter in diesem Jahr dazu beigetragen hat, dass im Juli und August gleich neun Jungtiere geschlüpft sind.Ihr charakteristisches Rosa erhalten die Flamingos erst mit der Zeit durch entsprechende Nahrung. Behalten wird der Tiergarten die Jungvögel nicht, laut Mägdefrau hätten auch schon zwei Zoos ihr Interesse angemeldet. 

Erst kürzlich musste der Tiergarten zwei Todesfälle hinnehmen. Nach Gorilla Fritz war auch Deflinbulle Moby gestorben.

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Marco Puschner

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