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Wie fahrradfreundlich ist Nürnberg?

Experten prüfen am 8. April die Stadt — Verein der Kommunen vergibt einen Titel - 27.03.2013 06:55 Uhr

Längst nicht überall in Nürnberg ist die Situation für Radfahrer so gut wie an der Kreuzung Piloty-/Pirckheimerstraße. © Sippel


Vergeben wird die Auszeichnung von der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ Sie wurde 2011 beim Nationalen Radverkehrskongress in Nürnberg ins Leben gerufen, unter den Gründungsmitgliedern war die Stadt Nürnberg. Mittlerweile zählt der Verein 38 Gemeinden, Städte und Landkreise. Ziel ist es, den Radverkehr in Bayern gemeinsam zu fördern und den Radverkehrsanteil zu erhöhen.

Die Mitglieder können sich durch eine Expertenkommission testen lassen. Dazu gehören Vertreter der Landtagsfraktionen, des Innenministeriums, der Verkehrswacht, der Polizei, dem ADFC und der Arbeitsgemeinschaft. Die Münchener nennen sich selbstbewusst „Radlhauptstadt“. Die Nürnberger versuchen es nun mit dem Titel „Fahrradfreundlich“. Die Bewertungskommission kommt am 8. April.

Zuerst wird sich Nürnberg präsentieren, dann erradeln die Experten die Stadt, kündigt das Presseamt an. Noch am selben Tag wird das Ergebnis bekanntgegeben. Mit dem Titel ist dann auch die „dauerhafte Mitgliedschaft“ im Verein gesichert.

Nürnberg bemüht sich seit Jahren, den Radverkehrsanteil zu steigern. Derzeit liegt er bei 13 Prozent, bis 2020 soll er 20 Prozent betragen.
 

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