Wie ökologisch und nachhaltig ist der Christkindlesmarkt?

20.12.2018, 16:52 Uhr
Den Glühwein gibt's nur in Keramiktassen für drei Euro Pfand. Das Mehrwegsystem für Tassen ist bereits in vielen Städten etabliert. Überraschend ist, dass Nürnberg damit ein echter Vorreiter war: Nach Angaben des Marktamts war Nürnberg 1990 die erste Stadt, die sich zu einem solchen System entschlossen hat.
1 / 9

Glühwein nur in Mehrweg-Tassen

© NN-Archiv

Ein Zusammenschluss aus Glühweinbetrieben und Budenbetreibern erwarb eine große Industriespülmaschine, die heute hinter der Frauenkirche steht. Abends werden die Tassen von den Buden abgeholt, in der Spülmaschine gespült und morgens wieder an die Buden verteilt. Das ist effizienter als wenn jeder Stand die Tassen einzeln spülen würde.
2 / 9

Zentrales Spülen für mehr Effizienz

© NN-Archiv

Die Buden werden teilweise seit dem Jahr 1830 immer wieder verwendet und instandgesetzt. So sind viele Buden schon über 100 Jahre alt.
3 / 9

Die Buden werden immer wieder verwendet

© NN-Archiv

Das Marktamt gibt an, dass 76,5 Prozent der Essensverkäufe auf dem Christkindlesmarkt heute Bioprodukte sind.
4 / 9

Bio liegt im Trend

© NN-Archiv

Das Angebot für Vegetarier steigt von Jahr zu Jahr. Wer auf Fleisch verzichten will, kann zu Kartoffelecken, Kartoffelbrei und Gemüse-Bratlingen greifen.
5 / 9

Immer mehr Alternativen ohne Fleisch

© NN-Archiv

Christine Beeck vom Nürnberger Marktamt bedauert, dass übrig gebliebene Lebensmittel nicht an Tiere verfüttert werden dürfen. Und zwar nicht deswegen, weil es die Verantwortlichen nicht wollen, sondern weil es das Lebensmittelrecht nicht erlaubt. Lebkuchen und Früchtebrot, die nicht mehr abverkauft werden können, werden nach dem Markt oft an caritative Organisationen gespendet.
6 / 9

Was übrig bleibt, wird oft gespendet

Christine Beeck vom Nürnberger Marktamt bedauert, dass übrig gebliebene Lebensmittel nicht an Tiere verfüttert werden dürfen. Und zwar nicht deswegen, weil es die Verantwortlichen nicht wollen, sondern weil es das Lebensmittelrecht nicht erlaubt. Lebkuchen und Früchtebrot, die nicht mehr abverkauft werden können, werden nach dem Markt oft an caritative Organisationen gespendet. © NN-Archiv

Die Girlanden sind 2018 aus echtem Tannengrün.
7 / 9

Das Tannengrün ist echt

© NN-Archiv

Herkömmliche Glühbirnen sind auf dem Christkindlesmarkt passé. Sie werden sukzessive durch LED-Leuchten ersetzt und sind im Jahr 2018 weitestgehend verschwunden.
8 / 9

Stimmungsvolle Beleuchtung auch ohne Glühbirnen

© NN-Archiv

Die Buden und Attraktionen werden zu 100 Prozent mit Ökostrom aus Wasserkraft versorgt.
9 / 9

Wasserkraft bringt die Buden zum Leuchten

© NN-Archiv