Wöhrder See: Ein Paradies wird wieder aufgehübscht

2.10.2014, 19:37 Uhr
Bürgermeister und erster Sör-Werksleiter Christian Vogel (links) und Umweltreferent Peter Pluschke stellen neue Informationstafeln über die Uferneugestaltung des Wöhrder Sees vor.
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Bürgermeister und erster Sör-Werksleiter Christian Vogel (links) und Umweltreferent Peter Pluschke stellen neue Informationstafeln über die Uferneugestaltung des Wöhrder Sees vor. © Alexander Pfaehler

Der Wöhrder See liegt mitten in der Stadt. Den Planern ging es vor 50 Jahren vor allem darum, die Altstadt vor Überflutung zu schützen.
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Überflutungsschutz für Nürnberg

Der Wöhrder See liegt mitten in der Stadt. Den Planern ging es vor 50 Jahren vor allem darum, die Altstadt vor Überflutung zu schützen. © www.digitale-luftbilder.de

1959 beschloss der Stadtrat den Wöhrder See anzulegen. Zum einen wollte man ein Freizeitgebiet für dei Nürnberger Schaffen, aber auch den ständigen Überschwemmungen wollte man Herr werden. Vor dem Bau des Sees durchfloss die Pegnitz in zwei Armen eine Flussaue, die häufig überschwemmt wurde.
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1959: Der Bau beginnt

© Friedl Ulrich

Die Stadträte wie der spätere Oberbürgermeister Peter Schönlein (2. v.l.) und Baureferent Otte Peter Görl (3. v.r.) studierten die Pläne für das Areal.
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Stadträte hatten gut Lachen

© Rudolf Contino

Als der Wöhrder See im Oktober 1969 geflutet wurde, versammelten sich viele Schaulustige am Wöhrder Talübergang.
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1969 wird der See geflutet

Als der Wöhrder See im Oktober 1969 geflutet wurde, versammelten sich viele Schaulustige am Wöhrder Talübergang.

Wassersportler entdeckten schon bald den See für sich. Aus hygienischen Gründen ist das heute jedoch nicht mehr möglich.
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Paradies für Wassersportler

© Friedl Ulrich

Den Wasserspielplatz konnten die Kinder 1972 in Besitz nehmen. Er ist längst geschlossen...
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Spielplatz für die Kleinen

Den Wasserspielplatz konnten die Kinder 1972 in Besitz nehmen. Er ist längst geschlossen... © Archiv

...soll aber wiederbelebt werden. Am nördlichen Ufer des Wöhrder Sees wird derzeit an einem neuen Sandstrand gearbeitet. Im April 2013 war Spatenstich für die neue Badebucht...
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Sandstrand-Feeling

© Wasserwirtschaftsamt Nürnberg

...bei dem neben Wirtschaftminister Markus Söder (l.) und Umweltminister Marcel Huber (2. v.r.) auch Nürnbergs Bürgermeister Horst Förther (2. v.l.) und Umweltreferent Peter Pluschke (r.) anwesend waren.
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Spatenstich für die Wasserwelt

© Michael Müller

...soll aber wiederbelebt werden. Am nördlichen Ufer des Wöhrder Sees ist 2013 ein 140 Meter langer Sandstrand entstanden.
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...soll aber wiederbelebt werden. Am nördlichen Ufer des Wöhrder Sees ist 2013 ein 140 Meter langer Sandstrand entstanden. © Stefan Hofer

50.000 Kubikmeter Schlamm mussten im Frühjahr 2013 aus dem See geholt werden, um den neuen Badestrand zu ermöglichen - und auch, um die Fließgeschwindigkeit im See wieder zu erhöhen.
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Schlammpackung

50.000 Kubikmeter Schlamm mussten im Frühjahr 2013 aus dem See geholt werden, um den neuen Badestrand zu ermöglichen - und auch, um die Fließgeschwindigkeit im See wieder zu erhöhen. © Eduard Weigert

Insgesamt 6600 Tonnen große Wasserbausteine und Schotter wurden mit einer Baufähre vom Südufer aus angeliefert und danach aufgeschichtet. Rund 500.000 Euro kostete der Sandstrand. Bauherr ist der Freistaat.
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Eröffnung im August 2013

© Stefan Hippel

Auf der gegenüberliegenden Seite wird eine Badebucht entstehen. Um permanent für eine gute Wasserqualität sorgen zu können, wird die Bucht vollständig vom See abgetrennt sein.
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Badeparadies

Auf der gegenüberliegenden Seite wird eine Badebucht entstehen. Um permanent für eine gute Wasserqualität sorgen zu können, wird die Bucht vollständig vom See abgetrennt sein.

Wo gibt es eine prächtigere Kulisse zum surfen als auf dem Wöhrder See? Viele Wassersportler zog es in den 1970er und 1980er Jahren auf den Stausee in Nürnberg.
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Surfen auf dem Wöhrder See

© Eduard Weigert

Die Gestaltung der Uferbereiche stieß jedoch nicht bei jedem auf Begeisterung. Zu viel Beton und dürftige Grünanlagen sorgten für Kritik.
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70-er Jahre: Beton trifft Wasser

Die Gestaltung der Uferbereiche stieß jedoch nicht bei jedem auf Begeisterung. Zu viel Beton und dürftige Grünanlagen sorgten für Kritik.

In den 1970er Jahren investierte Nürnberg 175.000 Mark für zwei hölzerne Fußgängerstege, die in den See gebaut wurden.
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Zwei Holzstege für Nürnberg

© Jürgen Fischer

Damit sollte ein Spaziergang über den See möglich werden.
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Laufen auf dem Wasser

© Jürgen Fischer

Dieser wurde nach seiner Fertigstellung 1975 rege genutzt.
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1975: Die Stege sind fertig

© Wilhelm Bauer

Heute zeugt nur noch dieses Gerüst von dem Holzsteg am Westufer des Wöhrder Sees.
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Tristesse der Gegenwart

Heute zeugt nur noch dieses Gerüst von dem Holzsteg am Westufer des Wöhrder Sees. © Stefan Hippel

Doch 2012 belebte man die Idee mit dem Spaziergang über den Wöhrder See neu und baute einen stabilen Boulevardsteg gegenüber des Sebastianspital nur mehrere Hundert Meter östlich vom alten Holzsteg.
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2012: Boulevardsteg eröffnet

Doch 2012 belebte man die Idee mit dem Spaziergang über den Wöhrder See neu und baute einen stabilen Boulevardsteg gegenüber des Sebastianspital nur mehrere Hundert Meter östlich vom alten Holzsteg. © Oliver Acker

Nachts wird der Steg stilvoll beleuchtet.
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Stilvoll und schön

Nachts wird der Steg stilvoll beleuchtet. © Jo Seuß

Besonders tagsüber herrscht auf dem im Herbst 2012 eröffneten Boulevardsteg reges Treiben.
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Reges Treiben

Besonders tagsüber herrscht auf dem im Herbst 2012 eröffneten Boulevardsteg reges Treiben. © Michael Matejka

Wenig Zuspruch findet dagegen der ehemalige Wasserspielplatz auf der Südseite des Sees. Dies aber vor allem deswegen, weil kein Wasser mehr in das Kanalsystem gelangt.
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Verödeter Wasserspielplatz

Wenig Zuspruch findet dagegen der ehemalige Wasserspielplatz auf der Südseite des Sees. Dies aber vor allem deswegen, weil kein Wasser mehr in das Kanalsystem gelangt. © Wöhrder See

Der wilde Reiter am Westufer hat den besten Überblick, wie die rund 16 Millionen Euro teure Umgestaltung des Wöhrder Sees vorangehen wird. Die Statue stand bis zur Schließung 1994 übrigens im Volksbad am Plärrer. Doch die Aussicht, die ist am Wöhrder See doch viel, viel schöner.
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Fontänensegen

Der wilde Reiter am Westufer hat den besten Überblick, wie die rund 16 Millionen Euro teure Umgestaltung des Wöhrder Sees vorangehen wird. Die Statue stand bis zur Schließung 1994 übrigens im Volksbad am Plärrer. Doch die Aussicht, die ist am Wöhrder See doch viel, viel schöner. © Michael Matejka

Anfang November 2014 wurde der 300 Meter lange Bachlauf vom Südufer des Wöhrder Sees in den Goldbach geflutet und für die Öffentlichkeit freigegeben.
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Anfang November 2014 wurde der 300 Meter lange Bachlauf vom Südufer des Wöhrder Sees in den Goldbach geflutet und für die Öffentlichkeit freigegeben. © Horst Linke

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