Verbandsliga Bayern Nord

Rugby in der Region: „HeLauBaBy“ ist spitze

Hersbrucker Zeitung

E-Mail

19.11.2022, 19:00 Uhr
Gemeinsam tackeln der Bayreuther Moritz Staber (links) und der Laufer Ralf Geyer (rechts) einen Nürnberger Angreifer. Ganz links Juan Garcia (Bayreuth), halbrechts Martin Rossel und außen Simon Moser (Nr. 10; Bamberg).
 

© privat Gemeinsam tackeln der Bayreuther Moritz Staber (links) und der Laufer Ralf Geyer (rechts) einen Nürnberger Angreifer. Ganz links Juan Garcia (Bayreuth), halbrechts Martin Rossel und außen Simon Moser (Nr. 10; Bamberg).  

Wohl bedurfte es auch diesmal bei den heimischen Rugby-Männern einer zehnminütigen Anlaufzeit und – in Form eines Straftritts wegen illegalen Tacklings – eines 0:3-Rückstandes, ehe die Maschine ins Laufen kam. Aber danach, möglicherweise auch einem weit über das Sportgelände hinaus hörbaren Weckruf des Trainers geschuldet, als man sich der eigenen kämpferischen Qualitäten nicht nur bewusst war, sondern diese auch auf dem Feld unter Beweis stellte, bekam man das Spielgeschehen unter Kontrolle und dominierte die Gäste aus der Frankenmetropole deutlich.

Die heimischen Männer um Sturmführer Moritz Staber bauten den Spielmachern Dara Gosham und Simon Moser die stabilen Plattformen, von denen aus diese geschickt die Fäden zogen und die taktische Vorgabe, variabel mit Sturm und Hintermannschaft anzugreifen, umsetzten.

Schnelle Pässe öffnen Spiel

Insbesondere die Variante, mit schnellen Pässen die wuchtigen Außen Simon Hirn und Danhauser in Szene zu setzen, zeigte ein ums andere Mal die erwünschte Wirkung. Letztendlich kamen dann auch acht eigene Versuche, also 40 Punkte, bei nur einem Gegenversuch zustande.

Gewohnt zuverlässig erhöhte Schlussspieler Struck sieben dieser acht erspielten Versuche und steuerte damit 14 Punkte zum Erfolg bei.

Inzwischen ist das Team der Spielgemeinschaft gefestigt und sind die neuen Spieler wie Touma, Hautsch und Geyer so integriert, dass die vor noch nicht allzu langer Zeit gewiss katastrophal wirkende Abwesenheit von Leistungsträgern wie Langenfels, Albrecht, Ortmann und Trace jetzt nur noch emotional, aber nicht mehr sportlich Anlass zum Bedauern gibt.

Was die Tabellensituation angeht, so könnte die TG Würzburg mit aktuell zwei Spielen Rückstand noch Terrain gut machen und bis auf vier Punkte an den Spitzenreiter heranrücken.

Beim letzten Spiel des Jahres und gleichzeitig der ersten Begegnung der Rückrunde am kommenden Samstag in Lauf gegen Ingolstadt wollen die Männer der Rugby-Spielgemeinschaft Hersbruck-Lauf-Bamberg-Bayreuth wieder die volle Punktezahl einfahren und damit die Spitzenposition auch über den Winter sichern.

Keine Kommentare