Kriminalpolizei ermittelt

Keine heiße Spur: Unfall an fränkischem Badesee bleibt ein Rätsel

Am 3. Oktober kam es bei Kulmbach zu einem kuriosen Einsatz. Ein Auto musste aus dem Badesee gezogen werden. 

Am 3. Oktober kam es bei Kulmbach zu einem kuriosen Einsatz. Ein Auto musste aus dem Badesee gezogen werden.  © NEWS5 / Fricke, NEWS5

Am 3. Oktober zogen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr einen Pkw aus dem fränkischen Badesee "Kieswäsch" im Naherholungsgebiet Mainaue im Westen von Kulmbach. Vom Fahrer des Autos fehlte jede Spur. Taucher der Wasserwacht suchten den See nach Personen ab, jedoch konnten die Insassen des Autos nicht gefunden werden.

Am Ufer des Sees konnte die Polizei eine eindeutige Unfallstelle feststellen. Im Bereich einer Kurve fanden die Beamten ein Kfz-Kennzeichenschild sowie umgedrückte Sträucher und einen Ölfilm in der Größe von etwa 100 Quadratmetern auf dem trüben Wasser. Wie es zu dem Unfall kam und wer das Auto zu dem Zeitpunkt steuerte, blieb zunächst unklar. Die Kriminalpolizei Bayreuth übernahm die Ermittlungen.

Auch zehn Tage nach der Bergung des Pkw gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Bayreuth gegenüber nordbayern.de mitteilte, dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls weiterhin an. Aufgrund des laufenden Verfahrens könne die Polizei keine weitere Auskunft geben. Medienberichten zufolge sei der Pkw vor dem Unfall gestohlen worden. Auch den Diebstahl wollte die Sprecherin der Polizei nicht bestätigen.


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