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Quiz, Teil 2: Kennen Sie diese Wappen aus der Region?

Mitraten und jede Menge über hiesige Städte und Gemeinden lernen! - 13.08.2019 06:00 Uhr

+++ Sie haben Teil 1 des Wappen-Quizzes verpasst? Dann hier entlang! +++

Welt der fränkischen Wappen: Quizrunde Nr. 2

Bei der ersten Runde unserer Wappen-Rätselrunde waren schon ein paar Schmankerl dabei. Die zweite Runde ist nun etwas für echte Feinschmecker. Testen Sie Ihr Wissen!

Frage 1/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Besonders einladend wirkt das Wappen von Pfofeld (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ja nicht. Dafür hat es ordentlich Historie: Der Ort liegt am römischen Limes, dem einstigen Grenzwall. Dieser wurde im Volksmund "Pfahl" genannt. Nordöstlich von Pfofeld sind noch Reste der römischen Grenzanlage zu sehen. Die Farben Silber und Schwarz erinnern an die Landesherrschaft der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.

Frage 2/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Die erste Geige im regionalen Instrumentenbau spielt Bubenreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich hier viele vertriebene Geigenbauer aus Schönbach im Sudetenland an. Das Wappen der Gemeinde ist deshalb auch noch sehr jung und stammt in dieser Form aus dem Jahr 1960. Der Pflug bezieht sich auf die landwirtschaftliche Tradition des Ortes. Der Schrägbalken zeigt das Band der Burschenschaft Bubenruthia.

Frage 3/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Reichlich überladen, abschreckend und staatstragend wirkt das Wappen der Stadt Erlangen. Das Wappen zeigt drei Schilde: den sogenannten Altstadtschild mit dem böhmischen Löwe über der Stadtmauer sowie die beiden Adlerwappen der Neustadt. Die Stadt Erlangen entstand 1812 durch die Vereinigung der Altstadt mit der Neustadt - ein schönes Wappen entstand aus dieser Liaison jedoch nicht.

Frage 4/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

"Halali" und "juchheissasa" möchte man ausrufen, so fröhlich-dynamisch wirkt das Wappen der Stadt Cadolzburg. Der Jagdhund ist seit 1317 die Helmzier der Nürnberger Burggrafen und weist auf deren Herrschaft. Die Bedeutung des Hirschen ist unklar.

Frage 5/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Ein blumiges Wappen hat die Gemeinde Flachslanden (Landkreis Ansbach), die als Siedlung in der Nähe von Flachsfeldern entstanden ist - deshalb die Flachsblüte. Das schwarze Kreuz weist auf den Deutschen Orden hin, der seit 1294 die Herrschaft im Ort innehatte. Im Ortsteil Virnsberg gibt es heute noch eine große ehemalige Deutschordensburg.

Frage 6/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Ein Mohrenkopf findet sich auch im Wappen der Gemeinde Simmelsdorf und steht dort für die Patrizierfamilie Tucher, die in Simmelsdorf ein Schloss und ihren Stammsitz hat. Das hier abgebildete Wappen ist allerdings das Signet der Stadt Coburg. Es stellt den heiligen Mauritius dar, den Patron der Hauptkirche und der Stadt. Von 1934 bis 1945 wurde der Kopf durch einen SA-Dolch mit Hakenkreuz im Knauf in einem von Schwarz und Gold gespaltenen Schild ersetzt, weil der damalige Oberbürgermeister meinte, es müsse die Bedeutung der Stadt für die Frühgeschichte der NS-Bewegung dargestellt werden.

Frage 7/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Manchmal macht man es sich ganz einfach bei der Kreation eines Wappens. Nein, der Osterhase wohnt nicht in Herrieden im Landkreis Ansbach. Der Hase stammt aus einem alten Namen der Reichsabtei Herrieden, die früher Hasaried hieß. Der Bischofsstab steht für die langjährige Verbindung zum Bistum Eichstätt.

Frage 8/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Beim Wappen der unterfränkischen Stadt Volkach geht das Franken-Herz auf. Neben dem Franken-Rechen ist nicht der Main, sondern das Flüsschen Volkach dargestellt. Der Wasserlauf ist umgeben von einem goldenen Feld, der für die fruchtbare Umgebung steht.

Frage 9/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Am Wappen von Dietenhofen (Landkreis Ansbach) sieht man, wie gern man Legenden heranzog, obwohl der Ortsname eigentlich einen ganz anderen Hintergrund hatte. Hier wurde der Ortsname von "Düten", also Blasen, abgeleitet. Einst soll sich Kaiserin Kunigunde verirrt haben, das Blasen des Nachtwächters brachte sie wieder auf den richtigen Weg. Tatsächlich leitet sich der Ortsname allerdings von dem Personennamen Dieto ab.

Frage 10/10:

Welche Kommune versteckt sich hinter diesem Wappen?

Das "X" in diesem Wappen steht nicht für bekanntlich eigentlich gar nicht existierende Bielefeld (siehe: "Bielefeld-Verschwörung"), sondern ist tatsächlich ein schwebendes, blaues Andreaskreuz. Dieses bildet das Wappen der Stadt Ellingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Weil im Jahr 1817 zwei andere Wappen-Entwürfe durchfielen, entschied man sich für diese schmucklose Variante.

Lust auf ein weiteres Quiz?

Dann hier entlang!

 

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