Dreiste Masche

1,6 Millionen Euro Schaden: Falsche Speditionsfirma stiehlt in Regensburg hunderte Fahrräder

15.6.2022, 09:53 Uhr
Von der "Phantomfirma" fehlt inzwischen jede Spur.

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa Von der "Phantomfirma" fehlt inzwischen jede Spur.

Die vermeintliche Speditionsfirma hatte zunächst mehrere Transporte im Auftrag des Herstellers ohne Beanstandung durchgeführt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dann seien jedoch vier Lieferungen mit mehr als 800 Fahrrädern verschwunden - und auch die nun tatverdächtige Speditionsfirma. Bei dieser habe es sich offensichtlich um eine "Phantomfirma" gehandelt, die rein "zum Zweck der Straftatbegehung" gegründet worden sei, teilte die Polizei mit.

Diese "Phantomfirma" gebe es nicht mehr, der Kontakt sei abgerissen. Der Fahrradhersteller habe bereits im April die Vorfälle angezeigt, hieß es. Die Kripo in Weiden in der Oberpfalz habe Ermittlungen wegen Betrugsverdachts übernommen. Europaweit habe es ähnliche Fälle gegeben, an denen die "Phantomfirma" beteiligt gewesen sein soll.

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