Sonntag, 18.04.2021

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Aldi-Grundstück: Das ist der Plan von Stadt und Discounter

Für ein 4,5 Hektar großes Areal im Rother Gewerbegebiet wird ein Bebauungsplan aufgestellt - 08.02.2021 09:18 Uhr

Aldi ist ausgezogen, seit Kurzem nutzt die Logistikfirma Fiege das frühere Zentrallager. Das unbebaute Grundstück direkt daneben will der Discounter ebenfalls gewerbetauglich machen.

03.02.2021 © Foto: Archiv/Salvatore Giurdanella


Vor einem Dreivierteljahr war Schluss: Aldi schloss sein Zentrallager in Roth, die Regionalgesellschaft Roth wurde aufgelöst, die hiesigen 72 Filialen des Discounters anderen Gesellschaften zugeschlagen. Übrig blieb das große Lager im Gewerbegebiet II in Roth.

Vor Kurzem ist das Logistik-Unternehmen Fiege dort eingezogen. Fiege betreibt das Liefergeschäft von Elektronik-Großgeräten, zum Beispiel Fernsehern, für MediaMarkt und Saturn.

Unbebaut ist nach wie vor die Fläche im Norden des Aldi-Lagers. Der Discounter als Eigentümer will dieses Stück, das zu einem großen Teil bewaldet ist und im Westen von der Hochspannungsleitung überquert wird, verkaufen, dafür will man einen Bebauungsplan erstellen.

Verschiedene Ansichten

Wichtig für das Bebauungsplanverfahren sei jedoch, dass die Stadt Roth "Herrin des Verfahrens ist, weil es verschiedene Ansichten zur späteren Nutzung gibt", betonte Stadtbaumeister Wolfgang Baier vor dem Stadtplanungsausschuss. Außerdem versicherte er, dass auch das Tierheim, das direkt neben dem Gelände steht und dessen Parkplätze davon betroffen sind, an der Planung beteiligt werde. Die Zustimmung zur Planung gab der Ausschuss, dem Stadtrat dient sie als Empfehlung.

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Zum nordrhein-westfälischen Logistik-Unternehmen Fiege konnte Bürgermeister Ralph Edelhäußer bei der Gelegenheit von einer Erfolgsgeschichte berichten: Angefangen habe der Logistiker aus Greven mit einer Belegschaft von etwa 30 Beschäftigten. Inzwischen sei Fiege bereits stark gewachsen, denn "man profitiert von Corona", schätzt Edelhäußer – und wolle weiter wachsen. Das Ziel, bis Ende 2021 bei 80 Beschäftigten zu liegen, erreiche das Unternehmen wohl deutlich früher.

car

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