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Sonntag, 05.07.2020

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Die Vorzeichen stehen nicht schlecht

Insolvenzverwalterin ist guter Dinge, dass sich eine Lösung für das Hilpoltsteiner Traditionsunternehmen Kegler finden lässt. - 05.06.2020 16:50 Uhr

Am 1. Juni wurde für die Firma Kegler das Insolvenzverfahren eröffnet. Nach dem ersten Schock blickt man nun wieder vorsichtig Richtung Zukunft, zumal sich bereits potenzielle Investoren für den Hilpoltsteiner Flugzeugindustrie-Zulieferer interessieren. © Foto:HiZ-Archiv/Tobias Tschapka


Am 1. Juni wurde das Insolvenzverfahren für die Hilpoltsteiner Firma Kegler eröffnet (wir berichteten). Insolvenzverwalterin Mechthild Bruche von der Nürnberger Rechtsanwaltskanzlei Beck & Partner ist guter Dinge, dass sich eine Lösung für das Traditionsunternehmen in der Freystädter Straße findet. Bruche machte aber auch deutlich, dass eine Verkleinerung des Personalstamms kaum vermeidbar sei. Derzeit seien 36 Mitarbeiter der Firma Kegler freigestellt. Freigestellt, so Bruche, bedeute nicht, dass den Leuten gekündigt worden sei. Diese Angestellten könnten bei der Arbeitsagentur Arbeitslosengeld beantragen. Das Sanierungskonzept, das in Kooperation mit dem Betriebsrat erstellt werde, enthalte auch (mögliche) Kündigungen. Derzeit würden die eingehenden Aufträge mit einem Stamm von 53 Personen abgearbeitet, erklärte Bruche.

Mehrere Interessenten

Was die Zukunft der Firma anbelangt, stünden die Vorzeichen gut, betonte sie. Es gebe mehrere (potenzielle) Investoren, die Interesse an dem Hilpoltsteiner Betrieb zeigen würden.

Als Zulieferer der Flugzeugindustrie sei Kegler natürlich für viele Investoren attraktiv. Zumal das Unternehmen über mehrere Zertifikate verfüge, die sich ein "Neuling" in der Branche erst erarbeiten müsste. Und, so Bruche, Zertifikate würden "sehr viel Geld" kosten.

Namen der Interessenten wollte sie (verständlicherweise) nicht nennen.

hr

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