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Sonntag, 18.08.2019

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Dreikampf mit Spaß: Erstes Sportfest für Senioren in Allersberg

Die Wolfsteiner Altenheim-Stiftung hat zum ersten Mal ein Sportfest für Senioren veranstaltet - 16.07.2019 06:15 Uhr

Was man aus Gymnastikbällen und Eimern so alles machen kann: Die „Drums Alive“ sorgten nicht nur für Rhythmus, sondern auch für Bewegung. © Foto: Reinhold Mücke


Die Wolfsteiner Altenheim-Stiftung hat zum ersten Mal ein Sportfest für Senioren veranstaltet. Mit dabei waren auch die Bewohner des Außenwohnheims der Rummelsberger Anstalten. Die Idee für das Sportfest, das mit dem neuen Garten der Begegnung ermöglicht wurde, kam den Pflegekräften im Rahmen einer Teambesprechung, wie die Verwalterin der Senioreneinrichtung, Sabine Regler bekräftigte.

Vereint haben dann die Pflegekräfte auch an der Vorbereitung und Umsetzung gearbeitet. Eröffnet wurde das kleine Sportfest im "Garten der Begegnung" von den "Drums Alive", einer Damengruppe des Turn- und Sportvereins. Mit Trommelstöcken wird dabei auf Gymnastikbällen, die auf Eimern liegen, im Rhythmus getrommelt und gleichzeitig Gymnastik betrieben, wenn um die Bälle geturnt wird.

Nach den "Drums Alive " waren die sportlichen Disziplinen angesagt. An drei Stationen sollten die Teilnehmer ihr sportliches Geschick unter Beweis stellen. Da gab es den Kegelwettbewerb, wo im Wege des Abräumens neun Kegel in vier Versuchen mit kleinen Kugeln umgelegt werden mussten. Natürlich war die "Kegelbahn" erhöht und mit einem Einlaufgefälle versehen, so dass keine große Kraft notwendig war.

Das Glück beim Dosenwerfen finden

An einer weiteren Station ging es ums Werfen: Vier kleine Säckchen standen jedem Teilnehmer zur Verfügung, um in ein Loch einer kleinen schiefen Ebene zu treffen. Die dritte Disziplin bestand aus einem Dosenwerfen. Zehn Dosen mit unterschiedlichen Ziffern waren pyramidenförmig aufgebaut und sollten auf drei Wurf umgeworfen werden, so wie das manchmal auf Rummelplätzen noch anzutreffen ist.

Alle Spiele waren geeignet, dass sie auch vom Rollstuhl oder Rollator aus bewältigt werden konnten. Jeder konnte sein Talent oder sein Glück versuchen und war zum Mitmachen eingeladen. Und war der Abstand zum Spiel einmal zu groß, so wurde er einfach etwas verkürzt, damit auch jeder seine Chance hatte. Für gute Leistungen und Ergebnisse sparten die Umstehenden nicht mit kräftigem Beifall.

Groß war die Begeisterung nicht nur bei den "aktiven Sportlern", sondern auch den Bewohnern beider Einrichtungen. Belohnt wurden am Ende alle Teilnehmer mit Medaillen. Und dann gab es auch für alle Mitmachenden und auch die reinen Zuschauer noch einen riesigen Korb mit frischem Obst, aus dem sich jeder bedienen konnte. 

cke

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