Einsamer Glanzpunkt

27.10.2015, 17:34 Uhr
Mit seiner überzeugenden Leistung präsentierte sich Alexander Stark in Ismaning reif für höhere Schwierigkeitsgrade.

Mit seiner überzeugenden Leistung präsentierte sich Alexander Stark in Ismaning reif für höhere Schwierigkeitsgrade. © Foto: privat

Der Bundespokal ist Pflichtwettkampf für alle Kadersportler. Alle anderen versuchen sich bei diesem Termin möglichst gut zu präsentieren, um sich für einen der Kaderplätze bei Schülern, Junioren und Elite zu empfehlen.

Erste Bernloher Starterin war Johanna Graff, die mit einer für sie durchschnittlichen Leistung den fünften Platz bei den Junioren belegte. Ihr Platz im C-Kader ist wegen der Jahresdurchschnittsleistung und positiven Entwicklung gesichert.

Dies kann man nicht von Bianca Zint sagen, die nach ihrem Staatsexamen noch einmal aufs Rad stieg und routiniert ihre Übungen absolvierte. Mit dem dritten Platz war sie nicht ganz zufrieden, denn ein Formfehler war schuld, dass sie wertvolle Punkte verloren hat. Obwohl ihre Leistung locker für einen Kaderplatz ausreichte, steht sie im nächsten Jahr nur noch in der Ersatzliste, weil sie zu wenige Starts bei nationalen Wettbewerben in diesem Jahr aufwies.

Die unangefochtene Nummer eins der Solifrauen, Milena Slupina, hatte ihren Kader- und Nationalmannschaftsplatz bereits in der Tasche. Sie gewann erwartungsgemäß den Wettbewerb der Frauen-Elite, jedoch mit einem Ergebnis, das deutlich unter ihrer Leistungsfähigkeit in den zurückliegenden Wochen lag.

Zwei Jahre ungeschlagen

Mit durchwachsenen persönlichen Leistungen ging es bei den Schülern weiter. Anna-Maria Stark erreichte den fünften Platz bei den Schülerinnen U 11. Ihr Bruder Daniel musste auch einige Punkte ziehen lassen, beendete aber das zweite Jahr in Folge ungeschlagen mit einem klaren Sieg. Im nächsten Jahr wird er ebenso wie sein Bruder Alexander regelmäßig zum Bundesnachwuchskader der Solidarität fahren dürfen.

Der Einzige, der am Wochenende in die Nähe seiner Bestleistung kam, war Alexander Stark. Er setzte einen schönen Glanzpunkt zum Ende der Veranstaltung und zeigte mit einer gelungenen Präsentation, dass ihn sein älteres Programm nicht mehr wirklich fordert, geschweige denn an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringt.

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