Donnerstag, 23.01.2020

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Georgensgmünds Budenstadt erstrahlte im Lichterglanz

Die Besucher ließen sich auch von Regen nicht abschrecken und gingen bummeln - 10.12.2019 11:02 Uhr

Schön beleuchtet und mit viel Liebe zum Detail bestückt, zog der Georgensgmünder Weihnachtsmarkt am Wochenende zahlreiche Besucher aller Generationen an. © Andreas Regler


Mit dazu beigetragen haben dürfte auch das leicht veränderte Konzept des diesjährigen Gmünder Weihnachtsmarktes. Die Verantwortlichen der Gemeinde hatten für die 26. Auflage nämlich bewusst auf das Einbeziehen der Petersgmünder Rezatseite neben dem Wasserrad verzichtet und stattdessen den Markt auf den Bereich zwischen Wasserries, Anger, Marktplatz und Rezatbrücke konzentriert. Damit habe man auf die Wünsche einiger Budenbesitzer reagiert und eine kompaktere Veranstaltung geschaffen, so Shoshana Sauerbier-Tietz vom Kultur- und Tourismusamt der Gemeinde.

Zahlreiche Neuerungen

Davon abgesehen gab es in diesem Jahr aber noch einige weitere Neuerungen. Für die Moderation des Bühnenprogramms zeichnete heuer zum ersten Mal Edith Strauber verantwortlich, die das Mikro von ihrem Mann Peter Strauber übernahm, der diese Funktion lange Jahre ausgeübt hatte. Und unter den knapp 50 Ausstellern und Verkäufern waren ebenfalls einige Neulinge vertreten.

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Weihnachtsmarkt in Georgensgmünd: Trotz Regen festlich im Advent

Ganz egal ob liebevoll gemalte Weihnachtspostkarte oder solide Holzschale, ob dekorativer Schneemann für den eigenen Garten oder nach traditioneller Handwerkskunst hergestellte Posamentenknöpfe als Mitbringsel für andere, ob praktische Gimmicks wie der Leseknochen, getöpferte Meisenknödel-"Deckel" oder, oder, oder - der Georgensgmünder Weihnachtsmarkt ließ keine Wünsche offen.


In einem Nebengebäude des Anwesens der Familie Schwarz erwartete die Besucher beispielsweise im sogenannten Kunstcafé ein ganz besonderer Dreiklang aus Kunst (so gab es Werke von Sabine Weigand und Eva Haberkern zu kaufen), Kuchen und Kaffee. Überhaupt bot der Weihnachtsmarkt auch 2019 wieder ein mehr als reichhaltiges Angebot an großen und kleinen und vor allem immer handgearbeiteten Kunstwerken. Ganz egal ob liebevoll gemalte Weihnachtspostkarte oder solide Holzschale, ob dekorativer Schneemann für den eigenen Garten oder nach traditioneller Handwerkskunst hergestellte Posamentenknöpfe als Mitbringsel für andere, ob praktische Gimmicks wie der Leseknochen, getöpferte Meisenknödel-"Deckel" oder, oder, oder – gefühlt gab es in den teils liebevoll geschmückten Ständen einfach alles zu kaufen.

Fair gehandelte Produkte

Dass die Gemeinde Georgensgmünd seit Juni die Auszeichnung Fairtrade-Town trägt und dieses Prädikat durchaus ernst nimmt, das wurde auch auf dem Weihnachtsmarkt deutlich. An zahlreichen Buden prangte das entsprechende Logo mit dem gezeigt werden sollte, dass dort fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Zucker, Schokolade oder ähnliches verwendet wurden. Ganz und gar nicht neu, sondern vielmehr fester Bestandteil und liebgewonnene Tradition gleichermaßen war der Auftritt des Christkinds.

Kurz vor dem Prolog, während auf der Bühne Pfarrerin Meinhard und Dekan Ottenwälder und andere über die Bedeutung der Adventszeit als Zeit der Einkehr und Achtsamkeit reflektierten und die Mädels und Jungs der Dr.-Mehler-Schule mehrere Lieder vortrugen, ging es im Fri-seurladen von Heike Bimmüller hoch her. Denn nicht nur das Christkind (am Samstag schlüpfte Johanna Wunram in diese Rolle), sondern auch seine komplette Engelsschar musste noch mit Kostümen und Perücken ausstaffiert und zurechtgemacht werden.

Wenig später war es dann soweit: "Auf goldenen Schwingen hergetragen, will ich Euch hier Willkommen sagen. Als Gmünder Christkind kam ich gern, zu Euch, Ihr Kinder, Frau‘n und Herr’n." Souverän rezitierte Johanna Wunram den Prolog – und ließ damit nicht nur Kinderaugen leuchten.

ANDREAS REGLER E-Mail

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