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Donnerstag, 05.12.2019

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Klimaschutz im Landkreis geht in die Verlängerung

Der Umweltausschuss will auch die Öko-Modellregion bis 2022 weiter gefördert sehen. - 19.07.2019 10:30 Uhr

Mit 159 Kilogramm Müll je Einwohner im Jahr 2017 lag der Landkreis Roth deutlich unter dem bayerischen und mittelfränkischen Durchschnitt. © Foto: Michael Matejka


Aus der Bilanz der Abfallwirtschaft für das Jahr 2018, die in der jüngsten Sitzung des Gremiums vorgestellt wurde, geht hervor, dass die Landkreisbürger im vergangenen Jahr rund 18.000 Tonnen Restmüll produziert haben. Mit einer Müllmenge von 159 Kilogramm je Einwohner (Zahl aus 2017) liegt der Landkreis Roth klar unter dem Durchschnitt für Bayern (179 Kilogramm) und Mittelfranken (187 Kilogramm).

Mehr Gebäude, weniger Verbrauch

Seit dem Start der ersten EnergieBeratungsAgentur (ENA) Bayerns im Landkreis Roth anno 1995 wurden zahlreiche Maßnahmen für die Schonung der Ressourcen und zum Schutz des Klimas eingeleitet. Etwa die Inbetriebnahme eines Biomasse-Heizkraftwerks am Schulzentrum Roth und die Stromerzeugung mit Photovoltaik auf dem Gelände der Deponie Georgensgmünd.

Durch diverse Maßnahmen zum Energieeinsparen sank der Verbrauch für die Liegenschaften des Landkreises von knapp 11 000 Megawattstunden im Jahr 2002 auf nur noch rund 8550 Megawattstunden im letzten Jahr – obwohl in dieser Zeit mehr Gebäude dazu gekommen sind. Der Kreisausschuss sprach sich dafür aus, die Personalstelle für den Klimaschutz im Landratsamt, die es seit 2015 gibt, von befristet in dauerhaft umzuwandeln.

Auch die Arbeit für eine Öko-Modellregion im Landkreis soll verlängert werden: Im Rahmen der Öko-Modellregion "Nürnberg, Nürnberger Land, Landkreis Roth", die 2014 an den Start ging, werden regionale Wertschöpfungsketten für Streuobst, Getreide, Fleisch und Gemüse unterstützt und die Vermarktung von Bio-Lebensmitteln gefördert. Der Kreisausschuss votierte klar dafür, eine Verlängerung der staatlichen Förderung für weitere drei Jahre bis Ende 2022 zu beantragen.

MARTIN REGNER E-Mail

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