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Samstag, 22.02.2020

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Neue Krippe für kleine Spalter

Container sollen Bezug im September ermöglichen - 18.01.2020 07:20 Uhr

In Spalt gibt es zu wenige Krippenplätze, mit Containern sollen Klagen vermieden werden. © dpa - Bildfunk/ Patrick Pleul


Der Bedarf an Betreuungsplätzen für die Jüngsten der Gesellschaft steigt auch in Spalt stetig an. Abhilfe soll nun eine Containerlösung in Zentrumsnähe schaffen. Das entsprechende Grundstück wurde von der Stadt bereits erworben. Nun gab es im Stadtrat grünes Licht für den Bau in Modulbauweise. Schon im September soll die neue Kinderkrippe bezugsfertig sein. Bauchschmerzen bereitet derzeit noch die Suche nach dem passenden Personal.

Das Setzen auf angemietete Module mit Kaufoption "ermöglicht eine schnelle Handlungsweise", zeigte sich Bürgermeister Udo Weingart zuversichtlich bezüglich eines zügigen Gelingen des Bauvorhabens. Es sei bereits mit dem Landratsamt abgestimmt, welches signalisiert habe, dass hier eine Einzelbaugenehmigung zum Tragen komme. Die Umsetzung selbst werde in enger Kooperation mit der Kindergartenaufsicht erfolgen.

Ohne Förderverfahren

Derzeit gelte es seitens der Verwaltung, die genauen Rahmenbedingungen für das Projekt abzuklopfen. Insgesamt sei der bauliche Gesamtaufwand recht niedrig, so dass auf ein "langwieriges Förderverfahren" zugunsten der Schnelligkeit verzichtet habe werden können, wie Kämmerer Robert Nolte erläuterte. "Es wäre toll, wenn das Personal dazu auch da wäre", warf in der Sitzung Gabriele Seubelt (CSU) allerdings ein.

Die Suche danach laufe parallel zur Verwirklichung des Bauvorhabens und stelle dabei das größere Problem dar, so Nolte. Dieter Kamm (UWG/FW) indes verursache die finanzielle Seite, insbesondere der Verzicht auf Fördermittel, "Bauchschmerzen."

Es gelte aber eine Pflichtaufgabe der Stadt möglichst schnell zu stemmen, hielt Michael Breit (FW/G) entgegen. Und die Erfüllung drängt, wie Seubelt deutlich machte. Gelinge die Verfügungsstellung von neuen Krippenplätzen bis September nicht, "müssen wir mit einer Reihe von Klageverfahren rechnen." Außerdem zeige die jüngere Baugeschichte der Hopfen- und Bierstadt, "dass eine Verschleppung ein Projekt nicht billiger macht".

Jürgen Leykamm E-Mail

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