Montag, 19.04.2021

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Neuer Hotspot für den Shopping-Spaß

Seit Donnerstag hat das Gänsbach-Center in Hilpoltstein geöffnet – und schon mal für 50 zusätzliche Arbeitsplätze gesorgt. - 11.09.2020 15:20 Uhr

Bei einem Rundgang informierten sich Initiatoren, Bauherren und Inhaber des Centers. REWE-Chef Oliver Jäschke (2. v. re.) erläuterte dem Hilpoltsteiner Bürgermeister Markus Mahl (3. v. li.) bei dieser Gelegenheit sein Ladenkonzept.

11.09.2020 © Foto: Tobias Tschapka


Am Nachmittag trafen sich Initiatoren, Bauherren und Inhaber des Centers zum Rundgang. Das Ankerstück bildet der REWE-Markt, in dem auch der mittleweile dritte Schmidt-Bäcker der Burgstadt zu finden ist.

REWE-Chef ist Oliver Jäschke. Der geleitete seine Gäste vorbei an der Salat- zur Fleischtheke, an der es fast ausschließlich Fleisch aus Bayern gibt. Auch viele Produkte aus der Region sind im Lebensmittelmarkt zu finden. Die Verkaufsfläche erstreckt sich auf rund 1650 Quadratmetern.

"Mir scheint, hier gibt es nicht viel, was es nicht gibt", vermutete Bürgermeister Markus Mahl. Demstimmte Jäschke zu. Er beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiter, auch in Teilzeit und als Aushilfe. "Wenn’s gut läuft, werden es sicher noch mehr", so der gelernte Einzelhandelskaufmann aus Hilpoltstein, der schon 30 Jahre bei REWE beschäftigt ist – als Bezirks- und Gebietsmanager Vertrieb sowie zuletzt im Außendienst, ehe er den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.

Weiter ging der Rundgang mit Jens Elfers – Handelsfachwirt der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB), die das Gänsbach-Center entwickelt hat – ins Schuhfachgeschäft K+K. Dort gibt es auf rund 300 Quadratmetern Schuhe aller Art – vom günstigen bis zum mittleren Preissegment. Fünf Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Bis 2015 gab es ihn schon einmal in Hilpoltstein: einen Takko, damals am Stadtrand. Als die Verträge anno 2017 für das Gänsbach-Center ausgehandelt wurden, habe man sofort unterschrieben, so der Filialleiter. "Die Leute wollten unbedingt, das wir nach Hilpoltstein zurückkehren, darum rechnen wir mit einer großen Resonanz", meinte er, und betonte, dass Takko inzwischen das Billig-Image abgelegt und sich sowohl in Sachen Nachhaltigkeit als auch modischer Auswahl weiterentwickelt habe.

Der Ewin-Döner verströmt seinen modernen Schnellimbiss-Charme mit großer Theke. "Um die Mittagszeit stand hier eine Schlange bis zur Straße", berichtete Elfers den Zuhörern, unter denen sich auch Vertreter des Bayreuther Bauunternehmens Markgraf befanden, die in etwa 13 Monaten auf dem alten Elsbett-Areal das neue Einkaufszentrum in die Höhe gezogen hatten. Auch mit dabei: Vertreter der ILG Capital GmbH, die ab Oktober die Inhaberschaft von der HBB übernimmt.

Letzte Station der Besuchergruppe: Mäc-Geiz – hier gibt es von Schreibwaren über Tiernahrung bis hin zu Party- oder Dekozubehör nahezu alles.

Das mit rund 65 Quadratmetern kleinste Objekt des Gänsbach-Centers, an dem die Gruppe ebenfalls kurz Halt machte, steht noch frei. Aber es würden bereits Gespräche geführt, erläuterte Bürgermeister Mahl. "Dabei ist es uns wichtig, einen Mehrwert für Hilpoltstein zu erreichen. Das heißt, dass wir keine schon vorhandenen Geschäfte haben wollen. Das schreibt auch der Bebauungsplan vor", so Mahl.

Er sei davon überzeugt, dass mit der bisherigen Auswahl der gewerblichen Mieter des Gänsbach-Centers bereits eine gute Mischung erzielt worden sei. "Außerdem wurden durch das Projekt insgesamt 50 neue Arbeitsplätze in Hilpoltstein geschaffen."

TOBIAS TSCHAPKA

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