Seit 1700 Jahren jüdisches Leben

4.2.2021, 07:00 Uhr
Auch wenn es keine aktiven jüdischen Gemeinden mehr gibt: Spuren jüdischen Lebens gibt es viele im Landkreis Roth, hier der jüdische Friedhof in Thalmässing.

Auch wenn es keine aktiven jüdischen Gemeinden mehr gibt: Spuren jüdischen Lebens gibt es viele im Landkreis Roth, hier der jüdische Friedhof in Thalmässing. © Archiv-Foto: Y. Frömter

Geplant sind Führungen auf dem "jüdischen Totenweg" von Heideck nach Mauk, aber auch auf den jüdischen Friedhöfen in Georgensgmünd und Thalmässing. Tendenziell aber erst in der zweiten Jahreshälfte, wie Kreisheimatpflegerin Eva Schultheiß im digital tagenden Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit betonte. Grund, logischerweise: Corona.

Angedacht ist zudem ein Abend in Heideck, an dem es um Themen wie jüdischen Witz, jüdische Musik und jüdisches Essen geht. Eva Schultheiß will dann auch der Frage nachgehen, warum die jüdische Gemeinde schon im Mittelalter Heideck verlassen hat, während es in Georgensgmünd und Thalmässing bis in die Zeit der Nationalsozialisten jüdisches Leben gegeben hat.

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