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Verkehrsberuhigung: "Keine Lösung" in Sicht

Aus dem Schleichverkehr in den Hilpoltsteiner Straßen Zum Feldkreuz/Am Falkenhorst entwickelte sich nach Auffassung der Anwohner starker Durchgangsverkehr. - 23.06.2020 06:00 Uhr

Die Straßen „Zum Feldkreuz“ und „Am Falkenhorst“ in Hilpoltstein werden zusehends als Abkürzungsroute von der Rother zur Allersberger Straße genutzt. Vor allem seitdem große Teile des Baugebiets „Dorotheenhöhe“ bewohnt sind, habe der Durchngansverkehr stark zugenommen, meinen die Anwohner. In puncto Verkehrsberuhigung zeichne sich aber, so Bürgermeister Mahl, „keine Lösung“ ab.

© Foto: Tobias Tschapka


Erst 2009 wurde die Sperrung der beiden Straßen aufgehoben. Damit entstand eine durchgehende Verbindung von der Allersberger zur Rother Straße. Allerdings erfolgt die Zufahrt zur Straße "Am Falkenhorst" über die neue Anbindung unterhalb des Verbrauchermarkts Penny. Durch diese umständliche Verkehrsführung, so Bürgermeister Markus Mahl im März 2009, hoffe man die Route für Schleichverkehr unattraktiv zu machen. Was offenbar nicht eingetroffen ist. Denn in der jüngsten Zusammenkunft des Stadtrats beschwerte sich Peter Häring über die Zunahme des Durchgangsverkehrs und die Untätigkeit der Stadt in dieser Hinsicht.

Zu Jahresbeginn hatte Häring dem Stadtrat eine Unterschriftenliste von Anwohnern überreicht, die sich gegen den zunehmenden Verkehr zur Wehr setzen.

Passiert, so Häring, sei seitens der Stadt nicht viel. Lediglich eine Verkehrszählung habe in der Straße hinter dem Penny-Markt stattgefunden. Und dies auch noch in der Corona-Hochphase. Dabei seien den Tag über 400 Fahrzeuge gezählt worden. Eigene Zählungen der Anwohner vor dem Ausbruch der Pandemie hätten um die 160 Autos pro Stunde (!) ergeben. Nicht zuletzt durch das Neubaugebiet "Dorotheenhöhe" werden die Straßen "Zum Feldkreuz" und "Am Falkenhorst" noch intensiver als Abkürzung von der Rother zur Allersberger Straße genutzt.

Bürgermeister Mahl konnte Häring und den anderen Anwohnern absolut "keine Lösung" anbieten. Immerhin konnte ihm Rathaus-Chef Mahl offerieren, dass er seine Pläne im Bauamt präsentieren kann. Doch in dieser Hinsicht, so Mahl, sei bis dato nichts geschehen.

hr

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