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Freitag, 18.10.2019

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Wallfahrt auf zwei Rädern von Forchheim nach Lauf

40 Pedalritter waren in der Fränkischen Schweiz unterwegs - 08.09.2019 14:00 Uhr

Zu einem Erinnerungsfoto stellten sich die Teilnehmer der Radlerwallfahrt in der Wallfahrtskirche in Gößweinstein auf. © Foto: Josef Sturm


Los ging die Tour am Bahnhof Forchheim, und über den Fränkische-Schweiz-Radweg war bald die erste Station, die Kirche St. Kilian in Pretzfeld erreicht.

Der geistliche Beirat, Pfarrer Richard Hermann aus Greding, nahm sich beim Gottesdienst die Draisine, den Vorgänger des Fahrrads, als Beispiel für das Christliche Leben. Nach dem Gottesdienst ging es steil bergan zum Pretzfelder Keller, und nach einer ausgiebigen Mittagspause galt es noch einige weitere Höhenmeter zu bezwingen, bis um 14.15 Uhr das Wallfahrtsziel, die Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit erreicht wurde.

Hinauf zum Gipfelkreuz

Bedauert wurde, dass die Führung durch Gößweinstein und die Basilika wegen kurzfristiger Erkrankung des Fremdenführers ausfallen musste. Anstelle der Führung ging es nach einer Andacht in der Basilika den idyllischen Kreuzweg hinauf bis zum Gipfelkreuz mit herrlichem Blick über Gößweinstein und die Fränkische Schweiz. Dabei konnten alle durch die Begegnung mit weiteren Wallfahrergruppen einen Eindruck über das rege Wallfahrtsleben in Gößweinstein gewinnen, ehe es nach einer Kaffeepause weiter ging zur Abendandacht – und zwar in der Kapelle Leimersberg.

Bald war danach das Tagesziel das Bildungshaus der Diözese Bambeg in Obertrubach erreicht, wo mit dem Abendessen und dem gemütlichen Beisammensein der erste Wallfahrtstag ausklang. Obwohl die Teilnehmer nur knapp 40 Kilometer geradelt waren, bedeutete die Fahrt wegen einiger knackiger Anstiege für viele der Teilnehmer trotzdem eine anspruchsvolle Tour.

Gute Gemeinschaft gefunden

Nach dem Frühstück und dem Morgenlob begann der zweite Tag gleich wieder mit einem starken Anstieg, wo die Räder teilweise geschoben werden mussten. Bald war diese erste Hürde überwunden, und es begann der entspannte Teil der Radlwallfahrt. Durch den wildromantischen Veldensteiner Forst wurde bei Ranna der Pegnitztalradweg erreicht. Entlang der Pegnitz über Neuhaus und Velden ging es nach Artelshofen und nach einer Stärkung weiter über Hohenstadt und Hersbruck nach Lauf zur Kaffeepause. Den spirituellen Ausklang fand die Wallfahrt in der Johanneskirche am Marktplatz in Lauf.

Nur noch 18 Kilometer waren es dann bis zum Ziel, dem Hauptbahnhof in Nürnberg, wo sich die Teilnehmer voneinander verabschiedeten und die Heimreise antraten. Einige Unentwegte fuhren noch mit dem Fahrrad bis in den Raum Allersberg.

Wie seit vielen Jahren hat sich auch diesmal in der Radlergruppe wieder eine gute Gemeinschaft gefunden. Kameradschaft, Geselligkeit, Disziplin, Grundgedanken der DJK, die Verbindung aus Kirche und Sport und optimales Radlerwetter waren die Garanten der gelungenen Radlerwallfahrt.

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