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Braucht Schwabach eine Hochschule?

FDP-Abgeordneter Thomas Sattelberger und Stadtratsgruppen-Chef Axel Rötschke wollen Uni-Ableger - 12.04.2021 15:00 Uhr

Zum "digitalen Abgeordnetenbesuch" trafen sich Schwabachs Oberbürgermeister Peter Reiß (SPD; links oben) mit Mandatsträgern der örtlichen FDP.

11.04.2021 © FDP Schwabach


Die beiden Liberalen trafen sich mit Schwabachs Oberbürgermeister Peter Reiß (SPD) zu einem "digitalen Abgeordnetenbesuch", um sich in erster Linie über die aktuelle Entwicklung des Gewerbeparks-West und des Gründerzentrums "Schwung" zu informieren. Dabei wiederholten sie ihre Forderung nach der Erweiterung des Gewerbeparks. Schwabach sei "geprägt von einem breiten Angebot von kleineren Mittelständlern mit etwa 100 Mitarbeitenden", die dringend Erweiterungsflächen benötigen würden, heißt es in einer Pressemitteilung.


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Zudem müsse die Stadt "aufs Tempo drücken und flächendeckend Glasfaserleitungen anbieten, um einen Digitalisierungsschub zu ermöglichen", lautet eine weitere Forderung von Sattelberger und Rötschke. Dies sei nötig, um mehr Fachkräfte zu binden - ebenso wie weitere Duale Studiengänge in Schwabach.

Uni-Ableger gegen den Fachkräftemangel?

Zu diesem Zweck schlägt Sattelberger, der für die FDP im Bildungsausschuss des Bundestags sitzt sowie Sprecher für Innovation, Bildung und Forschung ist, erneute Gespräche mit der Technischen Hochschule (TH) und der neu gegründeten Technischen Universität (TU) in Nürnberg vor, um einen Schwabacher Universitäts-Ableger zu generieren. "Mit Hilfe von Dualen Studiengängen in Verbindung mit dem Hochschul-Ableger können wir dem Fachkräftemangel wirksam entgegentreten", ist auch der stellvertretende Schwabacher FDP-Vorsitzende Ralf Holzhäuser überzeugt.

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Darüber hinaus wirbt Axel Rötschke für einen "Handwerkerhof". Dieser könne als Erweiterung des Gründerzentrums fungieren, aber auch für eingesessene Unternehmen offenstehen. Dies könne neben der Breitbandanbindung ein Baustein sein, um die Attraktivität für Start-Ups deutlich zu steigern. "Dass Schwabach bereits seit über 20 Jahren ein Gründerzentrum hat, zeigt, wie vorausschauend die Stadt das Thema Gründung begleitet", so Rötschke. "Gerade in den aktuellen, wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten wir daran anknüpfen und den neuen Gründergeist in Schwabach befruchten."

st

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