Eine bewegte Geschichte: Das Modewarengeschäft S. Rosenstein

16.9.2013, 16:16 Uhr
Eine Aufnahme um 1930 des Schwabacher Fotografen Richard Hirthe aus dem Fotoarchiv von Hans P. Grießhammer: Links ist das Modewarengeschäft S. Rosenstein zu sehen, etwa sechs Jahre vor dem Abriss des Gebäudes. Rechts im Bild steht das Gasthaus zur Rose, das Ende der 1960er Jahre dem „co op“ weichen musste.
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Betty Rosenstein wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet.
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© Stadtarchiv München

Moritz Rosenstein war 1940 in München gestorben. 1935 hatte die Fami­lie Schwabach verlassen.
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© Stadtarchiv München

Inserat aus dem Einwohnerbuch der Stadt Schwabach von 1933: Zu dieser Zeit war die Familie Rosenstein noch angesehen. Dann kamen die Nazis.
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Bauern mit Ährenbündel und Handwer­ker mit Hammer: Das Sandsteinrelief befindet sich an der nordöstlichen Hausecke des heutigen Anwesens Ludwigstraße 2 und wurde vom Schwabacher Bildhauer Andreas Netter nach einem Entwurf von Philipp Kittler geschaffen.
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© Seyferth

Damaliger Neubau der Stadtsparkasse Schwabach um 1936, noch ohne Sandsteinrelief. In der Nazi-Herrschaft ersetzte der „Heimatschutzstil“ den klassizistischen Bau der Rosensteins.
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© Archiv / Hans P. Grießhammer