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Fliegervereinigung feierte an neuer Start- und Landebahn

Gut besuchtes Fliegerfest auf dem Flugplatz Gauchsdorf - Rundflüge - 24.06.2014 07:23 Uhr

Selbst mal Pilot spielen konnten die Besucher natürlich nur am Boden. Der Renner waren beim Fliegerfest aber natürlich wieder die Rundflüge über die Region. © Robert Schmitt


Die kleinen Propellermaschinen hoben dabei von einer nagelneuen Bahn ab. Die Fliegervereinigung Schwabach hat sie im Mai gebaut und nun erstmals offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

Aufgrund einer Beanstandung durch das Luftamt musste die Start- und Landebahn in Gauchsdorf um 200 Meter nach Osten verlegt werden. Grund dafür war ein Wald im Westen, dessen Bäume zu hoch geworden waren. Statt ihn für 30 000 Euro abzuholzen, entschieden die Mitglieder der Fliegervereinigung, die Bahn für 300 000 Euro neu anzulegen. „Wir haben damit auf Nachhaltigkeit gesetzt“, sagte Christine Roch, Vorsitzende der Fliegervereinigung aus Schwabach.

Die 510 Meter lange Betonpiste wurde gewissermaßen Richtung Sonnenaufgang verschoben und ist nun völlig hindernisfrei. Das hat einen weiteren Vorteil: Sowohl im Osten als auch im Westen existiert nun ein 200-Meter-Sicherheitsstreifen. Die Bauarbeiten dauerten nur knapp zwei Wochen. Eine Genehmigung des Luftamts liegt seit 22. Mai vor.

Winde statt Motor

Das war aller Voraussicht nach jedoch nicht die letzte Verbesserung in diesem Jahr. Die verlegte Landebahn ermöglicht auch eine Seilwinde für Segelflugzeuge, die vermutlich im Herbst installiert wird. Bislang brauchen die Segelflieger aus Gauchsdorf nämlich immer einen motorisierten Flugfreund, wenn sie sich in die Lüfte erheben wollen. Eine Winde macht diese Unterstützung überflüssig. Sie zieht die Segler vom Boden je nach Aufwind so weit nach oben, dass sie weiter lautlos aufsteigen und ihre Kreise ziehen können.

Für alle, die den Rundflugtag am vergangenen Wochenende verpasst haben, hat Christine Roch eine gute Nachricht. Rundflüge können in Gauchsdorf jedes Wochenende gebucht werden. Sowohl die 15-minütigen über Schwabach, den Kanal und den Landkreis Roth, als auch die einstündigen, die bis Rothenburg, zum Brombachsee oder sogar nach Regensburg führen. 

ROBERT SCHMITT

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