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In der Region eine Macht

Dechendorferinnen dominierten bei der Franken-Oberpfalz-Schnupfmeisterschaft - 25.10.2011 09:27 Uhr

Konzentration und Geschick ist erforderlich, um möglichst viel Schnupftabak von der Dose in die Nasenlöcher zu stopfen.

25.10.2011


Der Schnupfclub Dechendorf hat sich als Ausrichter von Schnupfmeisterschaften bereits mehrfach bewährt. Letztes Jahr wickelten die agilen Dechendorfer die Deutsche Schnupfmeisterschaft ab. Dieses Jahr waren sie Ausrichter der Franken-Oberpfalz-Schnupfmeisterschaft.

Die einzelnen Schnupfdurchgänge wurden auf der Bühne vorgenommen. Jede/r bekam eine Schnupftabaksdose mit fünf Gramm Schmalzler und einen Schiedsrichter zugewiesen. Ein Oberschiedsrichter beobachtete zusätzlich den Schnupfvorgang aller am Tisch sitzenden Teilnehmer. Nach den Kommandos „Schnupfer fertig machen“, „Dosen öffnen“, „Achtung — fertig — los“, hatten die Teilnehmer 60 Sekunden Zeit, möglichst viel von den fünf Gramm Schnupftabak in einem oder beiden Nasenlöchern unterzubringen. Es darf jedoch nur mit einem oder zwei Fingern gleichzeitig aus der Dose geschnupft werden.

Die Franken-Oberpfalz-Schnupfmeisterschaft fand im Gemeindehaus Rohr statt.

25.10.2011


Beim Prominenten-Schnupfen testeten dritter Bürgermeister Klaus Popp und vier Rohrer Gemeinderäte zusammen mit Schnupfer-Gründungsmitglied Hans Peipp wie es ist, „wenn man die Nase einmal gestrichen voll hat“.

Während im Auswertungsbüro die leeren Schnupftabaksdosen auf ihre Restbestände zurückgewogen wurden, spielte im Saal Walter Seefried mit Keyboard und Quetsche zur Unterhaltung auf. Das Lied „Da Duwaglwak“ (Schnupftabak) wurde vom stellvertretenden Dechendorfer Schnupfervorstand Hans Lohmüller und dem Musiker speziell für die Schnupfmeisterschaft umgedichtet. Die Zuhörer waren begeistert.

Gastgeber jubelten

Bürgermeister Herbert Bär lobte den Schnupfclub Dechendorf für die Ausrichtung der Schnupfmeisterschaft und bedankte sich bei den Schnupferinnen und Schnupfern aus Franken und der Oberpfalz für die Teilnahme in Rohr. Schnupfclub-Vorsitzender Manfred Peipp bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei Alfons Lechler, dem Präsidenten des Deutschen und des Internationalen Schnupfverbandes, der in gewohnter Zuverlässigkeit die Tabakein- und -rückwaage vorgenommen hatte.

Bei Bekanntgabe der Platzierungen war der Jubel groß. Bei der Damenwertung lagen die Dechenwaldschnupferinnen ganz vorne. In der Einzelwertung konnte Belinda Winkler aus Dechendorf ihre Titel als „Franken- und Oberpfalzmeisterin“ mit geschnupften 4,921 Gramm verteidigen. Mit Ellen Hief (3.), Birgit Matz (5.) und Ingrid Käferlein (6.) bekamen drei weitere Dechenwaldschnupferinnen einen Pokal.

Bei der Mannschaftswertung der Herren belegte der Schnupfclub Dechendorf hinter dem Schnupfclub Egensbach den zweiten Platz. In der Einzelwertung landete der Dechendorfer Reiner Hief mit geschnupften 4,898 Gramm auf dem fünften Rang vor seinem Vereinskameraden Gerhard Rummel.

nw

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