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Donnerstag, 19.09.2019

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Möglicher Giftanschlag in Schwabach: Kind hat Klinik verlassen

Noch offene Fragen nach dem Vorfall in der Hartliebstraße - 16.08.2019 15:03 Uhr

In gelben Schutzanzügen dekontaminierten Feuerwehrler den „Tatort“. Fünf Anwohner, zwei Polizisten und zwei Feuerwehrler zogen sich Verletzungen zu. © Foto: News 5/Friedrich


Wie berichtet, war in der Hartliebstraße eine unbekannte Substanz verspritzt worden. Fünf Anwohner, zwei Polizisten und zwei Feuerwehrleute klagten danach über Atembeschwerden und/oder Hautreizungen, acht davon mussten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Ein zweijähriges Kind, das beim Spielen mit der unbekannten Flüssigkeit offenbar direkt in Kontakt gekommen war, musste für einen Tag in der Klinik bleiben, konnte aber am Donnerstagnachmittag wieder entlassen werden.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 150 Einsatzkräften an den Tatort geeilt. Die Feuerwehr hatte Teile des Gartens dekontaminieren müssen. Der Bereich ist nach wie vor abgesperrt.

War es der Nachbar?

Dringend tatverdächtig ist ein Schwabacher mit deutschem Pass. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Dem Mann droht nicht nur ein Strafverfahren. Möglicherweise muss er auch für die Kosten der Rettungskräfte aufkommen. Das könnte richtig teuer werden. 

rog

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