Samstag, 19.09.2020

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Neutorstraße: Früherer Start, früheres Ende

Bei der Schwabacher Stadtverwaltung rechnet man mit einer kürzeren Bauzeit für die Umgestaltung - 06.08.2020 15:28 Uhr

Für die Neugestaltung der Neutorstraße in der Schwabacher Altstadt haben die Arbeiten am Montag begonnen. Nach den städtischen Planungen soll der Bereich kurz vor Weihnachten für den Verkehr wieder freigegeben werden.

© Foto: Jürgen Karg


Denn die beauftragte Baufirma kann mindestens eine Bau-Kolonne mehr einsetzen. Die Neutorstraße ist nun zwischen der Nördlichen Ringstraße und Kappadocia bis voraussichtlich zum 19. Dezember für den Verkehr gesperrt. Der Kreuzungsbereich Nördliche Mauerstraße/Neutorstraße bleibt hiervon ausgenommen. Die Zufahrt zum Parkplatz "Alter Feuerwehrhof" ist über Häfnersgäßchen, Nördliche Mauerstraße sowie von der Nördlichen Ringstraße aus Nürnberg kommend frei.

Ab Mitte September wird die Maßnahme an der Kreuzung Nördliche Mauerstraße fortgeführt. Ziel ist es, diese drei Bereiche bis Ende des Jahres fertigzustellen.

"Das ist ein sehr enger Zeitplan," erläutert Christina Greiner vom städtischen Tiefbauamt, die bereits die letzten Bauabschnitte betreut hat. "Aber er ist machbar. Es gibt allerdings drei Unsicherheiten: natürlich das Wetter – gerade der Bauabschnitt zwischen Nördlicher Mauerstraße und Nördlicher Ringstraße liegt noch im Dezember und könnte daher kritisch werden. Zudem möchten viele Eigentümer die Chance nutzen, ihre privaten Wasser- und Kabel- Anschlüsse zu sanieren."

Dafür sind laut Stadtverwaltung nur zwei Wochen eingeplant, wenn alle mitmachen, könnte es ein paar Tage länger dauern. Noch gar nicht zeitlich eingerechnet ist, in diesem Bereich bereits die sogenannten Speed Pipes für die Breitbanderschließung mit zu verlegen. Dazu liegt erst seit kurzem ein Masterplan vor, sodass diese zusätzlichen Arbeiten noch nicht geplant werden konnten.

"Trotzdem sind wir zuversichtlich, das heuer hinzubekommen", bekräftigt Greiners Kollege Jörg Maier. "Wir haben zum einen eine leistungsfähige Firma beauftragt; gleichzeitig ist das Miteinander zwischen Eigentümern, Gewerbetreibenden, der Baufirma und der Stadt sehr gut. Das verdanken wir auch Quartiersmanager Bruno Fetzer, der alle miteinander gut vernetzt.

Der ergänzt: "Es ist unser gemeinsames Ziel, die Straße möglichst zügig zu einem wunderbaren Straßenbereich auszubauen, um die Altstadt für Wohnen und Gewerbe attraktiver zu machen."

st

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