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Donnerstag, 02.04.2020

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Peter Reiß, OB-Kandidat für Schwabach

Name:

Peter Reiß


Alter:

30


Beruf:

Regierungsrat - Referent für Naturschutzrecht an der Regierung von Mittelfranken


Wohnort:

Schwabach


Partei:

SPD


Liste:

SPD


E-Mail:

peter.reiss@reiss2020.de

Website

http://www.reiss2020.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Erstens ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Schwabach riesig. Wir müssen dafür sorgen, dass man sich Miete auch in Zukunft noch leisten kann – und zum anderen auch der Wunsch nach einem Eigenheim erfüllt werden kann. Mit einer Wohnbauoffensive und einfacheren Genehmigungsverfahren will ich, dass in sechs Jahren 300 neue Wohnungen in Schwabach entstehen. Die klare Ausrichtung dabei ist: Bezahlbar! Und ich sorge dafür, dass die Stadt Schwabach mehr Mut bei neuen Bauvorhaben für Wohnraum, auch für Eigenheime, entwickelt. Zweitens brauchen Eltern Planungssicherheit für die Betreuung ihrer Kinder, egal ob in Krippe, Kindergarten oder Hort. Familien müssen rechtzeitig mit Plätzen in weiterhin hoher Qualität versorgt werden - mit intensiver Unterstützung der freien Träger und nötigenfalls städtischem Angebot. Bis 2023 muss es uns gelingen, mindestens 200 Krippenplätze, 200 Kitaplätze und 200 Hortplätze mehr in Schwabach zu schaffen! Parallel dazu gilt es, durch Stadtplanung, Zusammenarbeit mit freien Trägern und mit Quartiersarbeit auch bei Betreuungsbedarf im Alter weitere Angebote zu schaffen. Drittens ist es Zeit für eine Schwabacher Verkehrswende – für Busverkehr und Fahrradwege, auch zu Gunsten derer, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Ein attraktiver Bus- und Bahnverkehr entlastet Umwelt und Innenstädte und schafft bessere Mobilität für alle. Der Bus muss das ganze Stadtgebiet auch abends und am Wochenende anfahren. Daneben muss Schwabach fahrradfreundlicher werden – mit Radwegeachsen zwischen Stadtteilen, Innenstadt, Bahnhof und Schulen, und einem Radring um die Innenstadt.

Das größte Ärgernis in meiner Stadt ist...

Ein großes Ärgernis ist für mich, dass der Busverkehr viel zu oft noch an Bedarfen in Schwabach vorbeigeht. Auch am Wochenende und in den Abendstunden müssen hier Linien unterwegs sein - sonst ist der Bus gerade keine Alternative zum Auto, wenn beispielsweise eine Veranstaltung besucht werden soll oder der Samstagseinkauf ansteht. Für diese Alternative braucht es auch einen 20-Minuten-Takt der Busse, zumindest zu den Hauptverkehrszeiten. Ein zweites Thema will ich allerdings auch noch nennen: Bei Bürgerbeteiligung und den zugehörigen Veranstaltungen wurde in den vergangenen Jahren zu oft nicht genug auf die Abfrage der Ideen der Bürgerinnen und Bürger eingegangen. Ich will Beteiligungskultur leben und mit allen Schwabacherinnen und Schwabachern gemeinsam Zukunft entwickeln! Parallel können wir diesen Prozess mit einem Bürgerhaushalt unterstützen, bei dem alle über einen Haushaltsanteil gemeinsam entscheiden.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus und für ein demokratisches Miteinander würde ich jederzeit auf der Straße demonstrieren. Genau genommen müsste ich sagen: wieder demonstrieren - denn durch mein Engagement in der Initiative für Demokratie und gegen Rechtsextremismus in Schwabach habe ich das auch schon getan. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass immer deutlich wird: Man steht nicht nur gegen etwas, sondern für die Gemeinschaft, für die Demokratie und für unseren Zusammenhalt - auch über Stadtgrenzen hinaus und in Europa. Für genau dieses Anliegen habe ich 2019 die Demonstration für einen parteiübergreifenden "Marktplatz für Europa" ins Leben gerufen. Bei allen unterschiedlichen Auffassungen zu verschiedenen Themen ist diese Gemeinsamkeit und Geschlossenheit wichtig für unsere Stadtgesellschaft.

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