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Mittwoch, 16.10.2019

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Schwabacher Schüler setzen Zeichen für den Frieden

1000 kleine Kraniche bilden einen großen Kranich - Erinnerund an Sasaki Sadako - 05.04.2019 13:15 Uhr

Aus der Luft besonders eindrucksvoll: Mit einer Kameradrohne nahm Thorsten Hönig den aus über 1000 kleinen Papierkranichen bestehenden Friedenskranich auf. Ein Gemeinschaftsprojekt von Schwabacher Real- und Grundschülern.


Angelika Sczepannek, Schulleiterin der Grundschule, erinnerte an die Entstehung des Friedenskranich. Als Zweijährige habe Sasaki Sadako 1945 in Hiroshima den Atombombenabwurf überlebt. Mit acht Jahren erkrankte sie an Blutkrebs und erlag diesem als Zwölfjährige. Die japanische Legende besage, erklärte Sczepannek, dass derjenige einen Wunsch frei habe, der 1000 Papierkraniche gefaltet habe. Sadako habe 800 geschafft, dann sei sie verstorben. Damit der Wunsch nach Frieden erfüllt werde, so Nikolaus Schöpp, Schulleiter der Realschule, wolle man an dieser Legende festhalten und lud zum gemeinsamen Kranich-Falten ein. In Tandems arbeiteten die Fünft- bis Neuntklässler der Realschule und die Dritt- und Viertklässler der Grundschule zusammen.

Im Anschluss wurden über 1000 kleine Papierkraniche zu einem großen Kranich zusammengefügt. Fotograf Thorsten Hönig nahm die abschließende Aktion mit seiner Kameradrohne auf, während Alexandra Höger als Leiterin des Blechbläseresembles mit einer gemischten Bläserklasse aus Grund- und Realschülern die Europahymne spielte.

Abschließend waren die Kinder eingeladen ihre Kraniche mit nach Hause zu nehmen, alle übrigen will Angelika Sczepannek nach Japan schicken. Denn an einem Sadako Sasaki-Bronzedenkmal in Hiroshima könne jedes Kind Teil des Papierkranichprojekts werden, da die zugesandten Kraniche aufgehängt werden.

WIBKE SZOWTUCHA

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