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Mittwoch, 23.10.2019

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Theater zu spektakulärem Auftakt

"Kunst in Dachsbach" bietet Vielfalt in reizvollem Ambiente - 21.05.2019 15:23 Uhr

Die Kunst als Brückenschlag in Europa vermittelte Elke Rogler-Klukas den Kindern im Dachsbacher "Hirtenhaus". Ein ganz spezieller Beitrag zum EU-Wahl-Wochenende bei "Kunst in Dachsbach". © Harald Munzinger


Die Künstlerin Elke Rogler-Klukas, mit ihrer Kollegin Ilona Nürnberg am Regiepult der außergewöhnlichen Galerie mit drei Schauplätzen, lässt schon in deren Vorfeld die Jugend bei Projektarbeiten "auf vielfältige Weise erleben, dass Kunst Brücken über Ländergrenzen hinweg bauen kann". Die dazu im Kindergarten "Hirtenhaus" sowie in der Grundschule entstandenen Arbeiten zum Thema "Europa" werden bei der Ausstellung im Wasserschloss diese Bücken auch zu den von der Gemeinde als Veranstalter und dem Organisationsteam wieder sehr zahlreich aus der ganzen Region erwarteten Besucher schlagen.

Dem Thema "Kinderrechte in Europa" wird am EU-Wahl-Sonntag, 26. Mai, im Rahmen des Ausstellungsprogrammes eine besondere Plattform gegeben. Ab 14 Uhr erwartet die langjährige Europaabgeordnete Kinder und Jugendliche vor dem Wasserschloss, um mit ihnen über Europa zu diskutieren. Der Chor der Grundschule Dachsbach-Gerhardshofen unterhält die Gäste mit fröhlichen Liedern.

Theater zum spektakulären Auftakt

Bereits am Mittwoch, 22. Mai, sorgt das "Theater Kuckucksheim" für einen spektakulären Auftakt der "Kunst in Dachsbach", wenn Stefan Kügel mit seinen Söhnen Benjamin und Nando Seeberger in einer faszinierenden Mischung aus Musik- und Puppentheater Helmut Haberkamms heiter-hintersinnige Ironie "We are the Champions" auf die Bühne im Gasthaus "Rotes Ross" bringt. Dazu eingeladen wird um 19.30 Uhr. Arnd und Michaela Erbel richten an den Ausstellungstagen im "Roten Ross" wieder das gemütliche "Kunst-Café" ein, in dem am Samstag und Sonntag die "Aaschgrundbänd" für original-fränkischen "Mundart-Rock" sorgt und Prof. Dr. Dirk Niefanger am Sonntag, 26. Mai, ab 15 Uhr über die "Venus von Dachsbach" spricht.

Mit dem Männergesangverein Dachsbach-Gerhardshofen wird die "Aaschgrundbänd" auch den musikalischen Rahmen der Eröffnung von "Kunst in Dachsbach" gestalten, die am Freitag, 24.Mai, um 10 Uhr im Wasserschloss erfolgt. Die Professorin der Fakultät Design/Illustration an der Georg Simon Ohm TH Nürnberg, Sybille Schenker führt in die herausragenden Jahrgangsarbeiten ein, die sie mit den Studenten im zweiten Stock des Wasserschlosses präsentiert. "Portraitzeichnen live" bietet im Schloss am Samstag ab 15 Uhr Walter D. Sepp, der hier Malerei und Illustration zeigt.

Kunst in reizvoller Vielfalt

Das historische Gemäuer bietet zudem den imposanten Rahmen für das "Atelier 51" mit Garten-, Wohn und Leuchtobjekten, die Fotografin Gabi Dilling, Philomena Kienle mit Grafik und Produktdesign, die international renommierte Glaskünstlerin Sabine Nein, Veronika Riedl und Aris Seglins mit Porzellan, und Ralf Vizethum mit "Eisenplastik aus dem Feuer". Die "Kunst in Dachsbach"-Organisatorinnen Ilona Nürnberg (Malerei/Kurse) und Elke Rogler-Klukas (Malerei/Aktionen) runden die von der Kunstszene hier besonders geschätzte Vielfalt kreativen Wirkens ab. Dem talentierten Nachwuchs aus dem Kindergarten und der Grundschule ist die Beachtung ihrer Arbeiten zum Thema Europa an dessen Wahlwochenende sicher.

Im Tatort "ars quo vadis" konnte man sich schon an den "Offenen Ateliertagen" des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. am letzten Wochenende über großes Interesse an der Weberei von Susanne Heindl Weberei, den "Freien Möbeln" von Ralf Hülbig, der Textilkunst von Myong ae Kyong, der Handweberei und Druckgrafik von Hans Merkel sowie der "TEXTil"en Kunst von Gastgeberin Doris Lauterbach freuen. Die "werkstatt ars quo vadis" ist von Freitag bis Sonntag einer der Anziehungspunkte von "Kunst in Dachsbach", wie das Gasthaus "Rotes Ross" mit Fotografie von Gert Krautbauer aus München und Skulpturen in Stein, Bronze und Holz von Claudia Pigor aus Hamburg. Hier bieten Martin Müller und Antonio Malinconico am Samstag, 25. Mai, 19 Uhr ihre Klangkunst.

Harald J. Munzinger

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