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Montag, 20.05.2019

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Der Brombachsee mausert sich zum Musikstrand

Namika und Giesinger, BAP und Electro-DJs - 10.12.2018 06:05 Uhr

Pop-Paar: Max Giesinger und Namika zählen zu den angesagtesten deutschen Pop-Acts. In Enderndorf werden sie 2019 ein Doppelkonzert geben und erweitern die Reihe der hochkarätigen Konzerte am Brombachsee damit noch. © PR


Am See wird auch 2019 wieder einiges los sein. Gleich drei Großkonzert-Ereignisse stehen an. Darunter zwei alte Festival-Bekannte. Die Lieder am See sind bereits seit acht Jahren in Enderndorf zu Gast. Sie bieten traditionell große Namen des Classic Rock direkt am Strand. Die Besucher strömen mittlerweile aus halb Deutschland an den See, um dort auf Picknickdecken und mit Klappstühlen einen entspannten Festivaltag mit den alten Helden des Rock-’n’-Roll zu verbringen und zwischendurch auch mal in den See zu springen. Das Festival geht 2019 am 3. August über die Bühne und als Headliner stehen Niedeckens BAP, die Schweizer Hard-rocker von Gotthard und die britische Kultband Fischer-Z bereits fest.

Mittlerweile auch schon im vierten Jahr angelangt ist der Burning Beach in Allmannsdorf. Das Electro-Festival ist ein paar Kilometer seeabwärts gelegen, bespielt aber mindestens ebenso stimmungsvoll das Brombachsee-Ufer. Wenn auch in einem anderen Genre und mit deutlich jüngerem Publikum. Der Electro-Festival-Bereich boomt bereits seit einigen Jahren und der Burning Beach hat es geschafft, sich in einer zweiten Welle an Festivalgründungen einen guten Namen in der Szene zu machen. Bei dem naturverliebten Publikum kommt besonders das Gelände zwischen Wald und Wasser bestens an. Das Publikum gilt allerdings als wählerisch, weswegen die Burning-Beach-Organisatoren bemüht sind, jedes Jahr mit einigen Neuerungen aufzuwarten. 

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Wohlfühl-Konzert am Brombachsee mit Rea Garvey

Was für ein starker Auftritt. Rea Garvey bot seinen Fans an einem lauen Sommerabend am Brombachsee ein Wohlfühlkonzert mit großen Gefühlen. Und er hat eine Botschaft: Die Liebe ist das Motto seines künstlerischen Schaffens. Und musikalisch gab Garvey vom ersten Ton an Vollgas. Und er hat schon viele Hits geschrieben, wie "Supergirl", damals noch mit der Formation Reamonn. Auch stark: die Vorgruppe mit Ryan Sheridan und Ronan Nolan. Eine Akustikgitarre, kombiniert mit einer kraftvollen Percussions-Attacke.


In diesem Jahr ist bislang vor allem der Termin bekannt. Vom 21. bis 23. Juni wird das Festival über die Bühne gehen. Zudem wird es wohl schon eine Auftaktveranstaltung am Donnerstagabend geben, der als Feiertag in Bayern auch frei ist. Dominik Eulberg steht als erster Künstler fest, weitere werden in den kommenden Wochen folgen. Im vergangenen Jahr legte man mit Sven Väth die Latte hoch, handelte es sich bei dem Hessen doch um einen der wenigen konstant international gefragten deutschen DJs.

Headliner-Doppelpack

Am spannendsten in dem Dreier-Konzertpack dürfte die Ankündigung des Doppelkonzerts von Max Giesinger und Namika sein. Nach einer Pause in diesem Jahr gibt es damit wieder eine junge „Vorveranstaltung“ für die Lieder am See. Das veranstaltende Concertbüro Franken nutzt die Infrastruktur des Lieder-am-See-Geländes mit einem passenden jungen Programm, wenn der Markt etwas Überzeugendes hergibt. So kam die Region in jüngerer Vergangenheit zu Konzerten von Cro und Rea Garvey. 

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Beste Stimmung beim Burning Beach Festival 2018

Der Allmannsdorfer Strand wird wohl noch öfter brennen: Die Burning-Beach-Veranstalter sind rundum zufrieden, die Klagen wegen Lärmbelästigung lassen sich an einer Hand abzählen und auch sonst musste die Polizei zu keinen nennenswerten Einsätzen an den Brombachsee ausrücken.


Diesmal fällt das Line-Up nicht minder spektakulär aus. Denn mit Max Giesinger und Namika hat man zwei der aktuell erfolgreichsten deutschen Popstimmen zu einem Doppelkonzert geladen und stellt ihnen noch den Newcomer Lions Head zur Seite. Max Giesinger hat sein gerade veröffentlichtes Album „Die Reise“ im Gepäck und wird seinen Fans aber sicher auch seine Hits „Einer von 80 Millionen“ oder „Wenn sie tanzt“ nicht vorenthalten. Namika betrat 2015 mit dem Song „Lieblingsmensch“ die ganz große Bühne und enterte Platz eins der deutschen Charts. In diesem Jahr legte die Deutsch-Marokkanerin aus Frankfurt mit ihrem zweiten Album „Que Walou" eindrucksvoll nach. Immerhin fand sich auf der Scheibe mit „Je ne parle pas francais“ der wohl meistgespielteste Radio-Sommerhit des Jahres 2019.

Tickets gibt es unter anderem in der Geschäftsstelle des Weißenburger Tagblatts.

  

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