14°

Montag, 14.10.2019

|

Heimspiel-Doppelpack für Wettelsheim und Weißenburg

Der SVW und der TSV 1860 Weißenburg müssen am 25. und 27. April zweimal in der Bezirksliga Süd ran - 25.04.2019 07:00 Uhr

Voller Einsatz im Kampf um den Klassenerhalt: Der SV Wettelsheim (links Max Stoll, rechts David Zischler im Duell gegen Herrieden) will in den beiden anstehenden Heimspielen gegen Marienstein und Berching möglichst voll punkten. © Uwe Mühling


Der Spielplan der Fußball-Bezirksliga Süd gönnt dem TSV 1860 Weißenburg und dem SV Wettelsheim weiterhin keine Verschnaufpause. Am heutigen Donnerstag haben die beiden heimischen Teams jeweils Nachholpartien, gleich am Samstag folgt dann der reguläre 30. Spieltag.

Das Gute an diesem neuerlichen Doppelpack – auch am Osterwochenende war man schon zweimal gefordert – ist sicher die Tatsache, dass jeweils Heimspiele auf dem Plan stehen. Der TSV 1860 empfängt heute um 18.30 Uhr den SV Mosbach und am Samstag um 14.30 Uhr den ASV Zirndorf. Der SVW hat heute um 18.15 Uhr den SV Marienstein zu Gast und dann am Samstag um 16 Uhr den TSV Berching.

Durch die jüngsten fünf Niederlagen am Stück (mit 1:16 Toren) ist der SV Wettelsheim arg in Bedrängnis geraten, denn gleichzeitig haben die Konkurrenten fleißig gepunktet. Mit 27 Zählern steht das Team von Trainer Tobias Grimm als Vorletzter mit dem Rücken zur Wand und hat nun "zwei Endspiele" vor sich, wie der Coach den Doppelpack gegen Marienstein (Rang 14 mit 29 Punkten) und Berching (Platz 18 und Schlusslicht mit 23 Zählern) bezeichnet.

Auch wenn sich die Lage zugespitzt hat, haben die Wettelsheimer weiterhin die Chance auf den Klas-senerhalt. Und diese wollen sie nutzen. Trotz der Negativserie und trotz der großen personellen Sorgen hat Trainer Grimm zuletzt auch etliche "positive Ansätze" gesehen. Diese gilt es nun in Tore und Punkte umzumünzen. Am besten in beiden anstehenden Partien. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Moral enorm wichtig – gerade wegen der jüngsten Ergebnisse und Hiobs-Botschaften wie die Verletzung von Torjäger Julian Dürnberger, der mit einem Kreuzbandriss monatelang pausieren muss.

Personell gesehen ist die Liste der Ausfälle (zu den Verletzten kommen noch berufliche Absenzen und Urlaube) fast gleich lang wie das eigentliche Aufgebot, denn mit Schupp, Riehl, Enser, Obel, Dürnberger, Bierlein, Michael Berthold, Matthias Müller, Simon Hüttinger, Simon Renner und Felix Neubauer fehlt eine komplette Elf. "Der Kader ist sehr, sehr dünn", stellt denn auch Trainer Tobias Grimm fest. Er und seine Mannschaft wollen aber das Beste aus der Situation machen. Vielleicht gelingt dem SVW ja im "sehr, sehr schwierigen Heimspiel" gegen Marienstein die erhoffte Wende.

Der Wettelsheimer Kader: Zwahr, Döbler, Tobias Krois, Stoll, Zischler, Werner, Lehmeyer, Rasch, Bunz, Halbmeyer, Baumann, Sinanovic, Aslan und Brückel.

Ähnlich wie Nachbar Wettelsheim hatte auch der TSV 1860 Weißenburg zuletzt nur wenig Zeit, um seine bittere Niederlage beim Verfolgerduell bei der TSG Roth zu verdauen, was mitunter ja auch ganz gut sein kann. Lange führten die Gäste, kassierten den späten Ausgleich und dann in der Nachspielzeit sogar noch das 3:2 für Roth. "Das war schade, denn es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben aber leider Chancen en masse vergeben ", sagt Trainer Markus Vierke rückblickend. Er will die Niederlage schnell abhaken.

"Wir müssen daraus lernen und nach vorne schauen", findet der Coach. "Wir müssen uns auf unser Ziel, nämlich Platz zwei, und auf das, was nach wie vor möglich ist, fokussieren". Im Hinblick darauf ist das heutige Match gegen den SV Mosbach "ein Bonusspiel". Damit wird nicht nur die Tabelle weiter begradigt, sondern die Weißenburger haben auch die Chance, auf Rang drei zu klettern und nach Punkten wieder mit dem aktuellen Zweiten TSG Roth gleichzuziehen.

Voraussetzung ist freilich ein Sieg gegen den SV Mosbach. Der Frankenhöhe-Club um seinen Trainer Werner Pfeuffer hat in den vergangenen Wochen "viele Punkte geholt und sich dadurch rausgeboxt", unterstreicht Markus Vierke. Momenatan steht Mosbach als Zwölfter mit 33 Punkten über dem Strich. Damit das so bleibt, würde das Team aus dem Feuchtwanger Ortsteil gerne auch in Weißenburg etwas mitnehmen. Der TSV 1860 ist zwar Favorit, Trainer Vierke weiß aber noch vom knappen 1:0-Sieg im Hinspiel, dass Mosbach eine gute und kampfstarke Mannschaft hat, die damals in der Defensive sehr gut stand und die es nun erneut zu knacken gilt.

Die Gastgeber müssen dabei allerdings auf vier Spieler verzichten: Max Pfann und Zijad Eco fallen verletzungsbedingt aus, Maik Wnendt und Tobias Reile sind unter der Woche beruflich verhindert. Dafür rücken wieder U23-Spieler nach.

Der TSV-1860-Kader: Uhl, Jäger, Schwenke, Lotter, Leibhard, Weglöhner, Lehner, Ochsenkiel, Strobel, Robin Renner, Weichselbaum, Herrmann, Loy, Samat, Halit Aga.

UWE MÜHLING

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Weißenburg, Wettelsheim