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Im letzten Viertel überflügelte Vilsbiburg den VfL

Am Ende stand für die Treuchtlinger eine 91:100-Niederlage bei den Niederbayern - 26.11.2019 15:04 Uhr

Der nächste in der VfL-Verletztenliste: Jonathan Schwarz (Mitte, hier gegen Regnitztal) musste beim Treuchtlinger Match in Vilsbiburg vorzeitig vom Feld. © Uwe Mühling


Der Start in die Partie war für die Treuchtlinger durchaus vielversprechend. Mit einer Zonenverteidigung sorgten sie für eine Überraschung bei den Niederbayern. Dies führteim Baskets- Duell zu einer frühen Führung für die Gäste aus dem Altmühltal. Aber von Beginn an machten Trainer Harlander die Offensiv-Rebounds der Gastgeber Sorgen. Alleine im ersten Viertel sammelten sie deren sieben. Trotzdem stand nach dem ersten Viertel eine 27:17-Führung für den VfL.

Als sich dann auch noch Jonathan Schwarz verletzte, bekamen die Treuchtlinger unter dem Korb noch weiter Probleme. Besonders der bärenstarke Lubos Novy, der in dieser Phase praktisch nicht zu stoppen war, punktete ein ums andere Mal. Das zweite Viertel entschieden die Hausherren mit 24:21 für sich. Die VfL-Führung zur Pause (48:41) war mit sieben Punkten jedoch weiterhin relativ komfortabel.

In der zweiten Hälfte ging den Gästen dann zunehmend die Kraft aus, was vor allem auf die angespannte Personalsituation zurückzuführen ist. Mit Stefan Schmoll und Simon Geiselsöder mussten zwei Spieler komplett durchspielen, Florian Beierlein bekam nur eine kurze Pause.

Bis zum letzten Viertel geführt

Zu Beginn des Schlussviertels lagen die VfL-Korbjäger zwar noch mit 74:71 vorn, doch dann erspielten sich die Niederbayern eine Führung von zehn Punkten Diese konnten die Treuchtlinger zwar noch mal bis auf vier Punkte einschmelzen, letztendlich waren die zwei überragenden Akteure der Vilsbiburger aber an diesem Sonntag zu stark. 35 Punkte erzielte US-Boy Kendall Stafford. Er verwandelte zwölf seiner 19 Würfe, traf neun seiner zehn Freiwürfe und sammelte sich acht Rebounds, fünf davon am offensiven Brett.

Mit „nur“ 32 Punkten, aber dafür zehn Rebounds, ebenfalls fünf davon offensiv, bereitete auch Lubos Novy den VfL-Baskets große Probleme. Dagegen hielten auf Treuchtlinger Seite vor allem Stefan Schmoll mit 26, Simon Geiselsöder mit 22 und Luca Wörrlein mit 18 Zählern. Auch Florian Beierlein punktete zweistellig (11). „Uns fehlten nach wirklich guter Leistung am Ende Kondition und Konzentration”, fasste Stephan Harlander zusammen. Der Sieg für Vilsbiburg sei aus seiner Sicht zwar verdient gewesen, doch die Schiedsrichterleistung sei eine bodenlose Unverschämtheit gewesen, befand der VfL-Coach im Anschluss.

Weiter geht‘s für die VfL-Baskets am kommenden Samstag mit der nächsten weiten Auswärtsreise. Dieses Mal treten die Treuchtlinger beim Tabellenvorletzten TuS Bad Aibling an.

VfL Treuchtlingen: Yannick Rapke, Kevin Vogt (5 Punkte), Moritz Schwarz, Simon Geiselsöder (22), Stefan Schmoll (26), Tobias Hornn, Florian Beierlein (11), Luca Wörrlein (18), Jonathan Schwarz (2), Arne Stecher (7). Baskets Vilsbiburg: Kendall Stafford (35 Punkte, 8 Rebounds), Luos Novy (32 Punkte, 10 Rebounds), Kenneth Fluellen (10), Josef Leierseder (9), Michael Theisinger (4), Peter Breitfeld (4), Thomas Billinger (4), Marlon Pook (2), Elias Weigel, Max Nothaaas.

Die Stände nach den einzelnen Vierteln: 27:17, 48:41, 74:71, 91:100.

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