Dienstag, 19.11.2019

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Pokal-Klatsche für die SG vom See

Ramsberg/St. Veit musste im Totocup eine 0:6-Niederlage gegen Kreisliga-Konkurrent Heideck hinnehmen - 16.08.2019 10:30 Uhr

Mann des Spiels: Martin Dengler (links, hier bei seinem Schuss zum 2:0) steuerte insgesamt vier Treffer zum Heidecker 6:0-Pokalcoup in Ramsberg bei. © Uwe Mühling


Auch das zweite Kreisliga-Duell war am Mittwochabend eine klare Angelegenheit: Der SV Cronheim gewann mit 4:0 gegen den TSV Absberg (Tore je zweimal Julian Dölfel und Tristan Roscher) und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier empfangen die Cronheimer am kommenden Dienstag den Bezirksligisten TSV 1860 Weißenburg, während Heideck am Mittwoch bei der SG Thalmässing/Eysölden antreten muss.

Die anderen sechs Partie des Achtelfinals sind bereits gelaufen. Mit dem FC Wendelstein (2:1 gegen den Henger SV) und dem SV Marienstein (3:1 gegen den SC Polsingen) setzten sich dabei zwei favorisierte Bezirksligisten durch. Die TSG 08 Roth (ebenfalls Bezirksliga) scheiterte hingegen im Lokalderby bei der SpVgg Roth. Der Kreisklassist siegte im Elfmeterschießen mit 6:4 (2:2) und feierte damit einen umjubelten Erfolg.

Ein Torspektakel lieferte zudem der FC Ezelsdorf, der das Duell der Ost-Kreisligisten beim FC Holzheim mit sage und schreibe 11:2 gewann. Der SV Unterreichenbach (Kreisliga) setzte sich derweil knapp mit 3:2 im Schwabacher Stadtteilderby beim SV Penzendorf durch. Nicht gespielt wurde beim TSV Spalt. Der Kreisklassist aus der Hopfenstadt sagte mangels Personal ab, sodass der Kreisligist und Titelverteidiger SV Rednitzhembach kampflos weiterkam. Bei Spalt dürfte eine Rolle gespielt haben, dass letzten Sonntag beim 2:2 gegen Kleinschwarzenlohe gleich drei Spieler (unter anderem der Ex-Weißenburger Claudiu Pienar) die Rote Karte kassiert haben.

Am nächsten Mittwoch, 21. August, startet das Viertelfinale mit den Begegnungen SpVgg Roth gegen Marienstein, Untereichenbach gegen Ezelsdorf und Rednitzhembach gegen Wendelstein. Eine Woche später, am 28. August, treffen dann noch die Sieger aus Thalmässing/Heideck sowie Cronheim/Weißenburg aufeinander und ermitteln das vierte Team für das Halbfinale am 3. Oktober. Das Finale folgt am 1. Mai 2020.

SG Ramsberg/Veit – TSV Heideck 0:6

Eine glasklare Sache war das Aufeinandertreffen der beiden Kreisligisten Ramsberg/St. Veit und Heideck. Die Gäste überzeugten in allen Belangen und demontierten die Gastgeber mit 6:0. Mann des Tages war Martin Dengler, dem vier Treffer gelangen, darunter ein lupenreiner Hattrick. Dabei hatten die stark ersatzgeschwächten Gastgeber sogar die erste hochkarätige Torchance gehabt. Markus Dietze zielte allerdings knapp daneben. Nach elf Minuten traf dann Dengler zum 0:1. Die SG bäumte sich danach auf, ohne allerdings Durchschlagskraft zu entwickeln. Dengler machte nach 35 Minuten sogar das 0:2, als er SG-Keeper Markus Kluy keine Chance ließ. Zu allem Übel sah SG-Spieler Michael Huf wegen Meckerns auch noch die Gelb-Rote Karte durch Schiedsrichter Michael Scharping (40.). Heideck nutzte die Überzahl gnadenlos aus: Dengler zum Dritten bedeutete nach 42 Minuten das 0:3 und die Vorentscheidung.

Nach der Pause plätscherte die Partie dahin. Heideck ließ Ball und Gegner laufen, Ramsberg/St. Veit stemmte sich verhalten dagegen. Jonas Rösch durfte das 0:4 besorgen, ehe Dengler mit seinem vierten Treffer nach 80 Minuten das 0:5 nachlegte und Thomas Düner in der Schlussphase das 0:6 markierte. Zuvor traf Heideck auch noch Latte und Pfosten, sodass die enttäuschende SG letztlich noch gut bedient war.

SG Ramsberg/St. Veit: Kluy, Herzog, Halmheu, Fuchs, Egerer, Böhm, Jobst, Schwarzer, Petrenz, Dietze, Huf (eingewechselt: Hobler, Osiander, Los). TSV Heideck: Schuler, Daniel Meier, Loy, Rösch, Winkler, Fochler, Wieland, Christian Meier, Leitner, Heiss, Dengler (eingewechselt: Gareis, Blab, Düner).

um/wt

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