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Sanierung läuft

Storchenkamin wird gesichert - 16.09.2011 10:30 Uhr

Arbeit in luftiger Höhe: Ein Spezialist saniert den maroden Schlot. © Steiner


Ursprünglich hätte der Schlot weichen sollen, weil ein erstes Gutachten zu dem Schluss kam, dass das ziegelrote Wahrzeichen baufällig ist und abgerissen werden muss. Die Kosten für einen Neubau des 15 Meter hohen Kamins wurden auf 15 000 bis 20 000 Euro geschätzt. Ein weiteres Gutachten kam dagegen zu einem anderen Urteil: Der Schlot ist viel günstiger zu sanieren, zumal sich auch die Trommetsheimer bereit erklärten tatkräftig mitzuhelfen.

Letzten Endes soll die Sanierung jetzt nicht mehr als insgesamt rund 19 000 Euro kosten. Seit Dienstag sind zwei Kaminbauer der Nürnberger Fachfirma „Tölke Feuerfest & Schornsteinbau“ am Bauwerk zu Gange und stellen den Kamin wieder gerade. Zwei Öffnungen im Mauerwerk sollen für eine bessere Durchlüftung des Schlotes sorgen und auf dem Schlotausgang wird eine Nisthilfe aus Edelstahl angebracht.

Der Storchennachwuchs ist inzwischen längst flügge und auch die Stocheneltern sind laut der Storchenexpertin vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein vermutlich schon in Richtung Spanien oder Afrika unterwegs, um dort zu überwintern. Dass genau die gleichen Störche im nächsten Jahr wieder zu ihrem dann frisch sanierten Schlot nach Trommetsheim zurückkehren werden, gilt indes als wahrscheinlich: Laut Wieding siedeln Störche drei bis vier Jahre hintereinander immer auf demselben Nest. 

Markus Steiner

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