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Tobias Eberle will Solnhofener Bürgermeister werden

SPD geht mit 32-Jährigen in den Wahlkampf - 10.10.2019 05:27 Uhr

Will neuer Bürgermeister in Solnhofen werden: Tobias Eberle (SPD). © Foto: Privat


Tobias Eberle ist verheiratet und hat eine zweijährige Tochter. Vor allem in Fußballerkreisen ist Eberle bestens bekannt. Er spielte lange bei der TSG Solnhofen, war Trainer in Dollnstein und ist aktuell Spielertrainer bei der Eintracht Kattenhochstatt. Er ist ein "Solnhofer Gewächs", wie Amtsinhaber Manfred Schneider (SPD) zufrieden feststellte. Dass er zudem bereits seit 2012 SPD-Mitglied ist, freut Schneider natürlich noch mehr.

Als Geschäftsstellenleiter in Mörnsheim bringt er Verwaltungserfahrung mit und weiß von daher auch "wie das Bürgermeistersein funktioniert" (Schneider). Immerhin war er in den vergangenen fünf Jahren in der Nachbargemeinde bei jeder Gemeinderatssitzung dabei und hat auch alle kommunalpolitischen Entscheidungen dort mit begleitet.

Bisher keine Bewerber von Freien Wählern und CSU

Aus Sicht des amtierenden Bürgermeisters ist Eberle somit eine optimale Wahl. "Das passt einwandfrei", befand Schneider. Er selbst hätte tatsächlich im nächsten Jahr noch einmal antreten dürfen, doch möchte er gerne in den Ruhestand gehen. "Ich werde nächstes Jahr 65. Das ist ein guter Zeitpunkt dafür." Schneider ist seit 2008 Bürgermeister in Solnhofen. In einem Gespräch mit seinem potenziellen Nachfolger hat er ihm bereits zugesichert bei Bedarf weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ausdrücklich lobte Schneider das "tolle Team" von Verwaltung, Bauhof und Museum, das bereits positiv reagiert habe, als der Name Tobias Eberle als möglicher neuer Bürgermeister die Runde machte.

Tobias Eberle selbst übte sich im Gespräch mit unserer Zeitung noch in Zurückhaltung. Die Entscheidung für eine Kandidatur hat er sich nicht leicht gemacht und lange darüber nachgedacht, nachdem er aus SPD-Kreisen angesprochen wurde. Seine inhaltlichen Schwerpunkte will er bei der Nominierungsveranstaltung präsentieren. Alles überschattendes Thema werde aber sicher die angespannte Finanzlage der Gemeinde sein. Die Nominierung wird irgendwann in den nächsten vier Wochen sein. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Ob Freie Wähler und CSU eigene Bürgermeisterkandidaten aufstellen ist noch offen, dem Vernehmen nach gibt es aber bei beiden keine Bewerber. Offizielle Stellungnahmen stehen noch aus. 

ROBERT MAURER

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