Montag, 24.02.2020

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Weißenburger Kammerorchester mit Beethoven und Mozart

Konzert am Samstag, 1. Dezember, in der Karmeliterkirche - 04.12.2018 08:13 Uhr

Mehrfach preisgekrönt: Jessica Hartlieb ist Dozentin an der Universität Erlangen-Nürnberg und am Samstag als Solistin zu erleben. © www.erlebtemusik.de


Nach seinem Gründungskonzert im Kanonensaal der Wülzburg tritt das nunmehr als Verein firmierende Weißenburger Kammerorchester auch weiterhin wie gewohnt in der vhs-Konzertreihe „Musica Biriciana“ auf.  Zu hören sein werden Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre zu Titus, KV 621, und sein Violinkonzert Nr. 3, G-Dur, KV 216 sowie Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 1, C-Dur, op. 21.

Das 3. Violinkonzert Mozarts, 1775 entstanden und strukturell noch zwischen Barockkonzert und klassischer Formgebung, führt über Mozarts Ouvertüre zu seiner letzten, in seinem Todesjahr 1791 entstandenen Opera seria „La Clemenza di Tito“ hin zu Beethovens 1799/1800 komponierten ersten Symphonie. In dieser macht sich „das in seinem weiteren symphonischen Schaffen immer radikaler hervortretende Streben nach Individualisierung des Ausdrucks schon deutlich bemerkbar“, heißt es im Programmheft der vhs.

Freischaffender Dirigent: Gocha Mosiashvili. © hfm Nürnberg


Die Solistin des Abends, Jessica Hartlieb, ist Konzertmeisterin des Ensemble Kontraste und seit 2006 Stimmführerin der zweiten Violinen im Philharmonischen Orchester Nürnberg. Sie studierte am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium sowie an der Musikhochschule Freiburg. Während ihrer Studienzeit spielte sie im European Youth Orchestra und dem Gustav-Mahler-Orchester unter Claudio Abbado. Im Rahmen eines Stipendiums der Herbert von Karajan-Stiftung musizierte sie 1996 und 1997 regelmäßig als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern ebenfalls unter der Leitung von Abbado, aber auch von Zubin Metha, James Levine und anderen.

Hartlieb war Konzertmeisterin im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sowie im Bayerischen Landesjugendorchester. Als Dozentin ist sie seit 2002 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig.

Gocha Mosiashvili wurde in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren. Er studierte Chordirigieren am Staatlichen Konservatorium Tiflis. An der Leipziger Musikhochschule setzte er  sein Dirigierstudium fort. Nach einem Aufbaustudium im Fach Chordirigieren an der Musikhochschule Dresden wechselte er 2013 nach Nürnberg und schloss an der Musikhochschule als Master of Music ab. Seit 2015 arbeitet Mosiashvili freischaffend als Dirigent und Chorleiter. Er stand mehrfach am Pult der Georgischen Philharmonie Tiflis, dirigiert regelmäßig das Georgische Kammerorchester Ingolstadt und leitete von 2016 bis 2018 die Kinder­konzerte „Peter und der Wolf“ bei den Nürnberger Symphonikern.

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Der Eintritt zum Konzert des Weißenburger Kammerorchesters kostet 18 Euro, für vhs-Mitglieder 16 Euro und ermäßigt 14 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Weißenburger Kulturamt im „Haus Kaaden“, Pfarrgasse 4, Telefon 0 91 41 / 90 73 22, E-Mail: anmeldung@vhs-weissenburg.de.

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