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Zehntausende gehen in Bayern für Klimaschutz auf die Straße

5000 Teilnehmer allein in Erlangen - Gleichtzeitig tagt das Klimakabinett - 20.09.2019 15:05 Uhr

Zu Tausenden trafen sich Klimaschützer heute in Erlangen zur gemeinsamen Demonstration. © Harald Sippel


Im Kampf gegen den Klimawandel haben sich am Freitag in Bayern mehr als zehntausend Menschen am weltweiten "Klimastreik" beteiligt. Zu einer Auftaktkundgebung der Fridays-for-Future-Bewegung in München strömten einem Polizeisprecher zufolge mindestens 25.000 Demonstranten in die Innenstadt. Bei dem Protest in Augsburg zählte die Polizei mindestens 4500 Teilnehmer, unter ihnen waren auch die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) und Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. In Würzburg zogen nach Polizeiangaben rund 5000 Menschen durch die Stadt. In Nürnberg waren es etwa 3000.

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Auch in kleineren Gemeinden waren Kundgebungen von Klimaaktivisten geplant. Neben Schülern haben auch viele Erwachsene zur Teilnahme aufgerufen. Einige bayerische Firmen und Geschäfte kündigten an, ihren Mitarbeitern das Demonstrieren während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Zeitgleich zu den Demonstrationen tagte das Klimakabinett der Bundesregierung, um seine Strategie für mehr Klimaschutz in Deutschland vorzulegen.

Bundesweit waren nach Angaben der Bewegung Fridays for Future mehr als 530 Demonstrationen geplant. An dem weltweiten Protest wollten sich Aktivisten in fast 160 Staaten beteiligen.

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Es ist die größte Demo seit Jahrzehnten in Erlangen: Zu Tausenden trafen sich Schüler und Erwachsene auf dem Schlossplatz, um mit Fridays for Future lautstark für das Klima zu streiken. Nach der Auftaktkundgebung am Schlossplatz schlängelte sich ein gewaltiger Demozug aus Menschen und Plakaten durch die Stadt.


dpa

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