Historische (Tor-)Vorlagen

Brungs ballert, Bunjaku auch: Club-Bilder gegen Hannover

1.10.2021, 14:07 Uhr
Nürnberg gegen Hannover ist eine spannende Angelegenheit. Torlos und ohne Kraftanstrengung endete noch kein fränkisch-niedersächsisches Bundesliga-Duell. Im Gegenteil:
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Nürnberg gegen Hannover ist eine spannende Angelegenheit. Torlos und ohne Kraftanstrengung endete noch kein fränkisch-niedersächsisches Bundesliga-Duell. Im Gegenteil: "In einer kampfbetonten Partie hat sich Hannover als kompakte Mannschaft ganz schön gewehrt", erinnert sich Franz Brungs (links), der im März 1967 ebenso wie Sturmpartner Heinz Strehl (Mitte) aus einem Knäuel gegnerischer Defensivspieler hervorlugt. Der Club-Goalgetter meint allerdings nicht diese Begegnung mit den 96ern. Er meint den 11. Mai 1968. © Hannover_FCN

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"Hätte ich so oder so reingemacht"

"Der Druck war immens. Wir wussten, dass wir uns gegen Hannover keinen Ausrutscher erlauben dürfen", lässt Brungs die Zeit vor dem 2:1-Heimerfolg Revue passieren. Dieser ist kein Selbstläufer. Nürnbergs Torgarant bricht vor der Pause den Bann. Noch mehr Grund zur Freude gibt's für den athletischen Angreifer, der in dieser Saison 25 der 71 Club-Treffer markiert, im zweiten Durchgang. Eine flache Hereingabe – natürlich von Zvezdan "Zick-Zack-Cebinac" – animiert Otto Laszig zu einem Eigentor. "Mit der Brust oder so. Ich hab' mitgestört, hätte ihn sonst so oder so reingemacht", erinnert sich Brungs - wie immer mitten im Geschehen. Am darauffolgenden Wochenende zurren der Blondschopf und seine Kameraden die neunte Meisterschaft fest - mit einem 2:0 bei den Bayern. Den Bayern, die sie in der Hinrunde 7:3 abgewatscht haben. Hatte Brungs bei der Demontage des Erzrivalen bei keinem seiner fünf Treffer den Kopf bemüht, verdient sich das "Goldköpfchen" in der Isar-Metropole seinen Spitznamen. Strehl, Nürnbergs zweiter Torjäger vom Dienst, besorgt den Rest. © NN-Archiv

In den 70er Jahren kreuzen die Kontrahenten aufgrund ihrer unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit nicht die Klingen. In den 80ern geht's wieder zur Sache. Beim rasanten 3:3 im Oktober 1985 eröffnet Ulrich Bittdorf den Torreigen. Er nutzt einen Doppelpass mit Philipkowski, um den Ball über Gästekeeper Ralf Raps zu lupfen.
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Bitte, Bittdorf, Bude!

In den 70er Jahren kreuzen die Kontrahenten aufgrund ihrer unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit nicht die Klingen. In den 80ern geht's wieder zur Sache. Beim rasanten 3:3 im Oktober 1985 eröffnet Ulrich Bittdorf den Torreigen. Er nutzt einen Doppelpass mit Philipkowski, um den Ball über Gästekeeper Ralf Raps zu lupfen. © Hannover_FCN

Die Hannoveraner Abwehr stemmt sich im ersten Durchgang resolut gegen die engagierten fränkischen Angriffe. Und vorne schlägt 96 eiskalt zu. Vor der Pause klingelt es nur noch im Kasten der Hausherren. Nach Wiederanpfiff allerdings startet der von Heinz Höher trainierte Club in diesem Aufsteiger-Duell durch.
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Bollwerk

Die Hannoveraner Abwehr stemmt sich im ersten Durchgang resolut gegen die engagierten fränkischen Angriffe. Und vorne schlägt 96 eiskalt zu. Vor der Pause klingelt es nur noch im Kasten der Hausherren. Nach Wiederanpfiff allerdings startet der von Heinz Höher trainierte Club in diesem Aufsteiger-Duell durch. © Hannover_FCN

Der FCN drängt energisch nach vorne, erhöht durch Reiner Geyer und Joachim Philipkowski binnen vier Minuten auf 3:1. Doch stürmend verspielt der weiter überlegene Club den Sieg. Nachdem die Niedersachsen verkürzt und ausgeglichen haben, wird Torschütze Bittdorf, der bei einem Foulelfmeter an Raps verzweifelt, in der Schlussphase zur tragischen Figur.
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Prima, Philipkowski!

Der FCN drängt energisch nach vorne, erhöht durch Reiner Geyer und Joachim Philipkowski binnen vier Minuten auf 3:1. Doch stürmend verspielt der weiter überlegene Club den Sieg. Nachdem die Niedersachsen verkürzt und ausgeglichen haben, wird Torschütze Bittdorf, der bei einem Foulelfmeter an Raps verzweifelt, in der Schlussphase zur tragischen Figur. © Hannover_FCN

Im Mai 1988 zieht der neunmalige Deutsche Meister gegen die Norddeutschen auf eigenen Geläuf mit 1:3 den Kürzeren. Das 1:1 durch Dieter Eckstein, der nach einer Stunde Gästeschlussmann Raps tunnelt, macht den Zuschauern im Städtischen Stadion Hoffnung auf einen anderen Spielverlauf. Enttäuscht gehen sie nach dem Abpfiff nach Hause.
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Mach die Beine breit!

Im Mai 1988 zieht der neunmalige Deutsche Meister gegen die Norddeutschen auf eigenen Geläuf mit 1:3 den Kürzeren. Das 1:1 durch Dieter Eckstein, der nach einer Stunde Gästeschlussmann Raps tunnelt, macht den Zuschauern im Städtischen Stadion Hoffnung auf einen anderen Spielverlauf. Enttäuscht gehen sie nach dem Abpfiff nach Hause. © Hannover_FCN

Im November 1988 schaut's besser aus. Martin Wagner bringt den FCN nach knapp 20 Minuten in Front. Da es die Schützlinge von Hermann
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Samy schießt, Raps rettet

Im November 1988 schaut's besser aus. Martin Wagner bringt den FCN nach knapp 20 Minuten in Front. Da es die Schützlinge von Hermann "Tiger" Gerland allerdings verpassen, ihre Minimalführung aufzustocken, wird die Partie eine nervenaufreibende Angelegenheit. Immer wieder im Fokus steht dabei Raps. Hier ist Hannovers Torwart auf dem Posten, als Club-Angreifer Samy Sane vor ihm auftaucht und aus der Nahdistanz abzieht. Auch ohne zweiten Treffer reicht's für Nürnbergs beste Fußballer zum Heimsieg. © Hannover_FCN

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Aufhören!

"Aufhören, Aufhören" skandieren die Heimfans im April 1995, als der FCN gegen die von Peter Neururer trainierten 96er in der 2. Liga zuhause nicht über ein torloses Remis hinauskommt. Gästekeeper Jörg Sievers greift auch in dieser Szene sicher zu. Einzig erschrecken kann Hannovers Torhüter an diesem Freitagabend die Frisur von Nürnbergs isländischem Sturm-Beau Bjarki Gunnlaugsson - auch die ist nämlich ein Abturn. © Hannover_FCN

Im März 2000 beendet ein blendend aufgelegtes Nürnberger Angriffsduo Hannovers Serie von vier ungeschlagenen Zweitliga-Partien in Folge. Und zwar mit Nachdruck. Martin Driller und Dimtcho Beliakov - der Bulgare nimmt eben die Glückwünsche der Kollegen entgegen - steuern je zwei Treffer zum furiosen 5:1-Heimsieg bei. Am Saisonende schrammt der Club als Viertplatzierter knapp am Aufstieg vorbei, 96 macht auf Rang zehn Schluss.
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Danke, Dimtcho!

Im März 2000 beendet ein blendend aufgelegtes Nürnberger Angriffsduo Hannovers Serie von vier ungeschlagenen Zweitliga-Partien in Folge. Und zwar mit Nachdruck. Martin Driller und Dimtcho Beliakov - der Bulgare nimmt eben die Glückwünsche der Kollegen entgegen - steuern je zwei Treffer zum furiosen 5:1-Heimsieg bei. Am Saisonende schrammt der Club als Viertplatzierter knapp am Aufstieg vorbei, 96 macht auf Rang zehn Schluss. © Hannover_FCN

In der sich anschließenden Zweitliga-Spielzeit begegnen sich die Kontrahenten für lange Zeit letztmals im Unterhaus. Den Schlussakkord setzt der FCN. Nisse Johansson weiß, dass der Klärungsversuch von Altin Lala keinen Erfolg hat - der Club des Schweden führt zur Pause 2:1. Auch nach Wiederanpfiff geben zuhause ungeschlagene Nürnberger den Ton an. Nach dem Ausgleich der Gäste intensiviert die Augenthaler-Truppe ihre Offensivbemühungen und behält verdient mit 4:2 die Oberhand. Nach der letzten der 34 Runden grüßt der Club, der den Aufstieg bereits in der Tasche hat, als Tabellenerster - sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den Vierten aus dem Mannheimer Waldhof.
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Der ist drin!

In der sich anschließenden Zweitliga-Spielzeit begegnen sich die Kontrahenten für lange Zeit letztmals im Unterhaus. Den Schlussakkord setzt der FCN. Nisse Johansson weiß, dass der Klärungsversuch von Altin Lala keinen Erfolg hat - der Club des Schweden führt zur Pause 2:1. Auch nach Wiederanpfiff geben zuhause ungeschlagene Nürnberger den Ton an. Nach dem Ausgleich der Gäste intensiviert die Augenthaler-Truppe ihre Offensivbemühungen und behält verdient mit 4:2 die Oberhand. Nach der letzten der 34 Runden grüßt der Club, der den Aufstieg bereits in der Tasche hat, als Tabellenerster - sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den Vierten aus dem Mannheimer Waldhof. © Hannover_FCN

...Verlierer aus, zumindest von der Körpersprache her. Irrtum! Eben ist ein Spiel vorbei, in dem zwei Stürmer das Publikum verzückt haben. Doppelpacker Sasa Ciric sorgt beim  3:1-Heimsieg schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Vier Minuten nach Wiederanpfiff schraubt Cacau das Ergebnis per sattem Rechtsschuss auf 3:0. Bei soviel Kraftaufwand darf man auch mal erschöpft sein.
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So sehen...

...Verlierer aus, zumindest von der Körpersprache her. Irrtum! Eben ist ein Spiel vorbei, in dem zwei Stürmer das Publikum verzückt haben. Doppelpacker Sasa Ciric sorgt beim 3:1-Heimsieg schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Vier Minuten nach Wiederanpfiff schraubt Cacau das Ergebnis per sattem Rechtsschuss auf 3:0. Bei soviel Kraftaufwand darf man auch mal erschöpft sein. © Hannover_FCN

2006/07 behält der Club gegen 96 gleich dreimal die Oberhand: Tomas Galasek versucht alles, um Hanno Balitsch (damals noch Hannoveraner) zu stoppen. Im Dezember 2006 gewinnt der FCN zuhause 3:1.
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Reißfest: Halt' den Hanno!

2006/07 behält der Club gegen 96 gleich dreimal die Oberhand: Tomas Galasek versucht alles, um Hanno Balitsch (damals noch Hannoveraner) zu stoppen. Im Dezember 2006 gewinnt der FCN zuhause 3:1. "Mitläufer" Joe Mnari besiegelt in der Nachspielzeit per verwandeltem Handelfmeter den gelungenen Hinrunden-Abschluss. Und auch Mitte Mai 2007 – eine Woche vor dem spektakulären Pokal-Sieg gegen Stuttgart im Berliner Olympiastadion – wird Hannover zum Formbeschleuniger. Durch ein 3:0 am letzten Bundesliga-Spieltag nehmen Galasek & Co. rechtzeitig vor dem rasanten Duell wieder Fahrt auf. Nach vier sieglosen Spielen bringt Marek Mintal den Club auf die Siegerstraße. Wenig später trainiert Marco Engelhardt ebenfalls den erfolgreichen Torabschluss. Während Hannover am Aluminium und am glänzend aufgelegten Ex-96er Raphael Schäfer verzweifelt, setzt Ivica Banovic mit dem Schlusspfiff den Schlusspunkt. Die Roten verpassen den Einzug in den UI-Cup, der Club fährt mit frischem Selbstvertrauen nach Berlin. © Ralf Rödel

Auf dem Weg dorthin hat der FCN auch Hannover ausgeschaltet - im Viertelfinale, das im Februar 2007 in Nürnberg über die Bühne geht. Die von Dieter Hecking trainierten Niedersachsen starten mutig in die Partie. Nachdem der Club seine Anfangsnervosität abgelegt hat, erspielt er sich allerdings Feldvorteile und ein Chancenplus.
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Hecking-Schützen und Artisten

Auf dem Weg dorthin hat der FCN auch Hannover ausgeschaltet - im Viertelfinale, das im Februar 2007 in Nürnberg über die Bühne geht. Die von Dieter Hecking trainierten Niedersachsen starten mutig in die Partie. Nachdem der Club seine Anfangsnervosität abgelegt hat, erspielt er sich allerdings Feldvorteile und ein Chancenplus. © Daniel Karmann

Das gleiche Bild im zweiten Durchgang: In diesem bietet sich Robert Vittek, aber auch Sturmpartner Ivan Saenko die Möglichkeit, die Entscheidung für den FCN in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Da Nürnbergs Angreifer indes auch in der Verlängerung bei ihren Anstrengungen kein Fortune haben oder an 96-Keeper Robert Enke scheitern, wird der Pokal-Halbfinalist im Elfmeterschießen ermittelt.
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Da staunst Du!

Das gleiche Bild im zweiten Durchgang: In diesem bietet sich Robert Vittek, aber auch Sturmpartner Ivan Saenko die Möglichkeit, die Entscheidung für den FCN in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Da Nürnbergs Angreifer indes auch in der Verlängerung bei ihren Anstrengungen kein Fortune haben oder an 96-Keeper Robert Enke scheitern, wird der Pokal-Halbfinalist im Elfmeterschießen ermittelt. © Eduard Weigert

In der 119. Minute - unmittelbar vor der unwiederbringlichen Entscheidung vom Punkt - entschließt sich Nürnbergs Erfolgscoach Hans Meyer, Daniel Klewer für Raphael Schäfer einzuwechseln. Dieser, bereits in der Runde zuvor gegen Haching als Elfmeterkiller aktiv, wird seinem Ruf gerecht. Den ersten Gästeversuch von Silvio Schröter entschärft ein hoch konzentrierter Klewer per Blitzreflex.
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Klasse, Klewer!

In der 119. Minute - unmittelbar vor der unwiederbringlichen Entscheidung vom Punkt - entschließt sich Nürnbergs Erfolgscoach Hans Meyer, Daniel Klewer für Raphael Schäfer einzuwechseln. Dieser, bereits in der Runde zuvor gegen Haching als Elfmeterkiller aktiv, wird seinem Ruf gerecht. Den ersten Gästeversuch von Silvio Schröter entschärft ein hoch konzentrierter Klewer per Blitzreflex. © Daniel Karmann

Nachdem sich zuvor Joe Mnari - danach Javier Pinola, Jan Polak und Dominik Reinhardt - ebenso wie zwei Hannoveraner Schützen nervenstark gezeigt haben, gibt's die Entscheidung. Klewers rechte Hand schnellt nach oben. Er pariert den Elfer von Jiri
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Wenn das Rudel tollt...

Nachdem sich zuvor Joe Mnari - danach Javier Pinola, Jan Polak und Dominik Reinhardt - ebenso wie zwei Hannoveraner Schützen nervenstark gezeigt haben, gibt's die Entscheidung. Klewers rechte Hand schnellt nach oben. Er pariert den Elfer von Jiri "Jürgen" Stajner und eröffnet die Jagd auf sich selbst. © Daniel Karmann

Kurz darauf haben sie ihn - unterstützt von Zeugwart Chicco Vogt - und tragen ihn auf den Schultern. Der Erfolg gegen Hannover ist die gelungene Ouvertüre für die rauschenden Fußballfeste im Cup-Wettbewerb gegen Frankfurt und gegen den VfB.
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Obenauf

Kurz darauf haben sie ihn - unterstützt von Zeugwart Chicco Vogt - und tragen ihn auf den Schultern. Der Erfolg gegen Hannover ist die gelungene Ouvertüre für die rauschenden Fußballfeste im Cup-Wettbewerb gegen Frankfurt und gegen den VfB. © Daniel Karmann

Wer am 22. August 2008 das Freibad verschmäht und lieber ins Stadion geht, erlebt eine 0:2-Niederlage, gleichzeitig aber auch eine echte Rarität: Raphael Schäfer hält den ersten Elfmeter seiner langen Bundesliga-Geschichte. Stajner zielt zwar gut, aber Schäfer wächst für einen Moment in die Rolle eines echten Elfmeter-Töters.
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Ist das der Schäfer?

Wer am 22. August 2008 das Freibad verschmäht und lieber ins Stadion geht, erlebt eine 0:2-Niederlage, gleichzeitig aber auch eine echte Rarität: Raphael Schäfer hält den ersten Elfmeter seiner langen Bundesliga-Geschichte. Stajner zielt zwar gut, aber Schäfer wächst für einen Moment in die Rolle eines echten Elfmeter-Töters. © Sportfoto Zink / WoZi

Einmal, zweimal, dreimal! Nürnbergs Goalgetter Albert Bunjaku versetzt im Januar 2010 die Hannoveraner Haggui und Schulz und erzielt den ersten seiner drei Treffer. Marek Mintal hat den Mittlerweile-Lauterer mit einem öffnenden Pass in Szene gesetzt. Prinz Knallbert nimmt den Ball mit rechts mit und jagt ihn mit links durch die Hosenträger von Florian Fromlowitz.
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"Ein geiles Erlebnis"

Einmal, zweimal, dreimal! Nürnbergs Goalgetter Albert Bunjaku versetzt im Januar 2010 die Hannoveraner Haggui und Schulz und erzielt den ersten seiner drei Treffer. Marek Mintal hat den Mittlerweile-Lauterer mit einem öffnenden Pass in Szene gesetzt. Prinz Knallbert nimmt den Ball mit rechts mit und jagt ihn mit links durch die Hosenträger von Florian Fromlowitz."Das war überragend, ein geiles Erlebnis", wird Bum-Bum-Bunjaku Jahre später das kommentieren, was im Niedersachsenstadion passiert. © Sportfoto Zink

Während Nürnbergs Top-Torjäger 2009/10 den Auftakt seiner Tore-Show feiert, sind die Hausherren sichtlich bedient. Ein Zustand, den der Schweizer in einer kuriosen zweiten Hälfte steigert - in fünf Minuten scheppert's dreimal: Nach Mintals genialem Pass flankt Dennis Diekmeier zum mitgelaufenen Bunjaku, der die Kugel per trockener Direktabnahme ins rechte Eck befördert. Keine 60 Sekunden später bringt Jiri Stajner die Hausherren zurück ins Spiel. Doch Bunjaku hat die passende Antwort: Von Angelos Charisteas steil geschickt, steuert er erneut auf Fromlowitz zu und tunnelt ihn zum zweiten Mal - 3:1 für Nürnberg!
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Bum-bum-bastisch

Während Nürnbergs Top-Torjäger 2009/10 den Auftakt seiner Tore-Show feiert, sind die Hausherren sichtlich bedient. Ein Zustand, den der Schweizer in einer kuriosen zweiten Hälfte steigert - in fünf Minuten scheppert's dreimal: Nach Mintals genialem Pass flankt Dennis Diekmeier zum mitgelaufenen Bunjaku, der die Kugel per trockener Direktabnahme ins rechte Eck befördert. Keine 60 Sekunden später bringt Jiri Stajner die Hausherren zurück ins Spiel. Doch Bunjaku hat die passende Antwort: Von Angelos Charisteas steil geschickt, steuert er erneut auf Fromlowitz zu und tunnelt ihn zum zweiten Mal - 3:1 für Nürnberg! © Sportfoto Zink

Von Julian Schieber freigesperrt, nimmt Andy Wolf beim 3:1-Heimsieg im Dezember 2010 Maß und knallt den Ball in die Maschen. Der erste Bundesliga-Treffer von Nürnbergs Kapitän mit dem Fuß bedeutet das 2:0. Beide Teams haben sich zuvor ein zerfahrenes Duell geliefert, ehe Ilkay Gündogan das Heft in die Hand nimmt. Nürnbergs Ideengeber sucht einen Abnehmer und findet Steven Cherundolo, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Keine 180 Sekunden später drischt Wolf - wie beschrieben - das Spielgerät ins Netz. In der Schlussphase bringt Sergio Pinto die Gäste auf Tuchfühlung. Doch sechs Minuten später tüten die bewährten Offensivkräfte den Heimdreier - und damit zugleich auch den letzten Bundesliga-Sieg gegen Hannover - ein: Gündogan setzt sich leichtfüßig in Szene, flankt auf Schieber, Kopfball, Tor.
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Schieber, Wolf, Tor!

Von Julian Schieber freigesperrt, nimmt Andy Wolf beim 3:1-Heimsieg im Dezember 2010 Maß und knallt den Ball in die Maschen. Der erste Bundesliga-Treffer von Nürnbergs Kapitän mit dem Fuß bedeutet das 2:0. Beide Teams haben sich zuvor ein zerfahrenes Duell geliefert, ehe Ilkay Gündogan das Heft in die Hand nimmt. Nürnbergs Ideengeber sucht einen Abnehmer und findet Steven Cherundolo, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Keine 180 Sekunden später drischt Wolf - wie beschrieben - das Spielgerät ins Netz. In der Schlussphase bringt Sergio Pinto die Gäste auf Tuchfühlung. Doch sechs Minuten später tüten die bewährten Offensivkräfte den Heimdreier - und damit zugleich auch den letzten Bundesliga-Sieg gegen Hannover - ein: Gündogan setzt sich leichtfüßig in Szene, flankt auf Schieber, Kopfball, Tor. © Wolfgang Zink

Rund ein halbes Jahr später ist bei der niedersächsisch-fränkischen Kraftprobe von Abstiegsangst nichts mehr zu spüren. Hannover feiert nach dem 3:1 über den FCN die geglückte Europacup-Quali, der Club läuft als Sechster über die Bundesliga-Zielline. Für die mitgereisten Nürnberger Fans steht die Verabschiedung von Club-Ikone Marek Mintal im Vordergrund. Ein potenzieller Nachfolger...
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Ehre, wem Ehre gebührt...

Rund ein halbes Jahr später ist bei der niedersächsisch-fränkischen Kraftprobe von Abstiegsangst nichts mehr zu spüren. Hannover feiert nach dem 3:1 über den FCN die geglückte Europacup-Quali, der Club läuft als Sechster über die Bundesliga-Zielline. Für die mitgereisten Nürnberger Fans steht die Verabschiedung von Club-Ikone Marek Mintal im Vordergrund. Ein potenzieller Nachfolger... © Sportfoto Zink / DaMa

... gibt an diesem Tag seine Visitenkarte ab. Eigengewächs Julian Wießmeier erzielt per sehenswertem Lupfer das zwischenzeitliche 1:0 für seine Heimatstadt. Nicht wenige hofften damals, dass der gebürtige Nürnberger Mintal eines Tages ersetzen kann.
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Hoffnungsträger

... gibt an diesem Tag seine Visitenkarte ab. Eigengewächs Julian Wießmeier erzielt per sehenswertem Lupfer das zwischenzeitliche 1:0 für seine Heimatstadt. Nicht wenige hofften damals, dass der gebürtige Nürnberger Mintal eines Tages ersetzen kann. © Sportfoto Zink / DaMa

Die Saison 2011/12 ist noch jung (2. Spieltag), als Raphael Schäfer schon wieder urlaubsreif scheint. Einen eher harmlosen Distanzschuss lässt der Club-Schlussmann vor die Füße von Mohammed Abdellaoue prallen und holt den Norweger anschließend von den Beinen. Elfmeter, 0:2, der August-Nachmittag fühlte sich wie ein innerer November an.
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Achtung, Abdellaoue!

Die Saison 2011/12 ist noch jung (2. Spieltag), als Raphael Schäfer schon wieder urlaubsreif scheint. Einen eher harmlosen Distanzschuss lässt der Club-Schlussmann vor die Füße von Mohammed Abdellaoue prallen und holt den Norweger anschließend von den Beinen. Elfmeter, 0:2, der August-Nachmittag fühlte sich wie ein innerer November an. © Harald Sippel

In der Rückrunde avanciert der Angreifer mit marokkanischen Wurzeln erneut zum Schreckgespenst. In der 18. Minute erzielt er das Tor des Tages.
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Leidiges Wiedersehen

In der Rückrunde avanciert der Angreifer mit marokkanischen Wurzeln erneut zum Schreckgespenst. In der 18. Minute erzielt er das Tor des Tages. © Sportfoto Zink / DaMa

Alter Schwede! Den 5. Spieltag der Saison 2012/13 würde Per
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Pleiten, Pelle und Pannen

Alter Schwede! Den 5. Spieltag der Saison 2012/13 würde Per "Pelle" Nilsson gerne aus seinem Gedächtnis streichen. Bei zwei der vier Gegentore in Hannover steht der Innenverteidiger Pate, der kicker straft ihn mit einer glatten 6 ab. © Sportfoto Zink

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Uih, ein Polter-Geist

"Rückspiel" in Nürnberg und wieder scheint alles für Hannover zu laufen. Nach 91 Minuten führt 96 mit 2:1, dann bringt Timothy Chandler den Ball noch einmal in den gegnerischen Strafraum und Sebastian Polter seine Fußspitze tatsächlich ans Leder. 2:2, zumindest wird nach vier Niederlagen den Niedersachsen Zählbares abgerungen. © dpa

Per Nilsson und Hannover, diese Kombination bietet nicht nur Schauderhaftes. Am 16. Spieltag der Abstiegssaison 2013/14 köpft der Schwede zum zwischenzeitlichen 3:0 ein, Nürnberg ist auf der Siegerstraße, der erste Erfolg in der Saison 2013/14 scheint Realität zu werden. Doch...
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Der wahre Nilsson

Per Nilsson und Hannover, diese Kombination bietet nicht nur Schauderhaftes. Am 16. Spieltag der Abstiegssaison 2013/14 köpft der Schwede zum zwischenzeitlichen 3:0 ein, Nürnberg ist auf der Siegerstraße, der erste Erfolg in der Saison 2013/14 scheint Realität zu werden. Doch... © Sportfoto Zink / DaMa

... dann überschlagen sich in der zweiten Hälfte die Ereignisse: Der FCN verpasste das mögliche 4:0, Hannover bekommt die zweite Luft und ein klares Abseitstor anerkannt. Exakt 1,90 Meter steht Torschütze Mame Diouf beim 2:3 in der 87. Minute im Abseits, dem Club schlottern die Knie und Diouf stellte in der 92. Minute auf 3:3. Wieder kein Sieg, Referee Kinhöfer ist ein Grund für das bittere Remis an der Leine.
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Weiche Knie und schlechte Augen

... dann überschlagen sich in der zweiten Hälfte die Ereignisse: Der FCN verpasste das mögliche 4:0, Hannover bekommt die zweite Luft und ein klares Abseitstor anerkannt. Exakt 1,90 Meter steht Torschütze Mame Diouf beim 2:3 in der 87. Minute im Abseits, dem Club schlottern die Knie und Diouf stellte in der 92. Minute auf 3:3. Wieder kein Sieg, Referee Kinhöfer ist ein Grund für das bittere Remis an der Leine. © Sportfoto Zink / DaMa

Als sich die Kontrahenten in der Rückrunde der gleichen Saison zum vorerst letzten Bundesligaduell treffen, kündigt der aus Club-Sicht katastrophale Ausgang des Kräftemessens den achten Abstieg des FCN aus der Eliteklasse an. Vor über 46.000 Zuschauern und gegen 96er, denen es eigentlich nur noch darum geht, das vorletzte Pflichtpensum der Saison verletzungsfrei über die Bühne zu bringen, führt Mike Frantz' fürchterlicher Fehlpass zu einer komfortablen Kontersituation der Niedersachsen, die  Szabolcs Huszti nach Doppelpass mit Artjoms Rudnevs zur Gästeführung nutzt. Bleiwestentragende Printzen-Schützlinge - dieser war Gertjan Verbeek zwischzeitlich an der Seitenlinie nachgefolgt - agieren auch danach gehemmt,...
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Bleiweste

Als sich die Kontrahenten in der Rückrunde der gleichen Saison zum vorerst letzten Bundesligaduell treffen, kündigt der aus Club-Sicht katastrophale Ausgang des Kräftemessens den achten Abstieg des FCN aus der Eliteklasse an. Vor über 46.000 Zuschauern und gegen 96er, denen es eigentlich nur noch darum geht, das vorletzte Pflichtpensum der Saison verletzungsfrei über die Bühne zu bringen, führt Mike Frantz' fürchterlicher Fehlpass zu einer komfortablen Kontersituation der Niedersachsen, die Szabolcs Huszti nach Doppelpass mit Artjoms Rudnevs zur Gästeführung nutzt. Bleiwestentragende Printzen-Schützlinge - dieser war Gertjan Verbeek zwischzeitlich an der Seitenlinie nachgefolgt - agieren auch danach gehemmt,... © Sportfoto Zink / DaMa

... sodass sich das Trauerspiel  im Nürnberger Stadionachteck fortsetzt: Manuel Schmiedebach stellt  nach einer Ballstafette mit seinem ersten Bundesliga-Tor auf 2:0 für die Gäste. Die Zuschauer kommentieren den Zwischenstand im Endspiel um den Klassenerhalt mit eisigem Schweigen. Erst nach der Partie entlädt sich der Unmut der FCN-Fans in einem gellenden Pfeifkonzert. Die erneute Erniedrigung von Frankens Vorzeigeverein in die Zweitklassigkeit  ist in Form...
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Schwach gegen Schmiedbach

... sodass sich das Trauerspiel im Nürnberger Stadionachteck fortsetzt: Manuel Schmiedebach stellt nach einer Ballstafette mit seinem ersten Bundesliga-Tor auf 2:0 für die Gäste. Die Zuschauer kommentieren den Zwischenstand im Endspiel um den Klassenerhalt mit eisigem Schweigen. Erst nach der Partie entlädt sich der Unmut der FCN-Fans in einem gellenden Pfeifkonzert. Die erneute Erniedrigung von Frankens Vorzeigeverein in die Zweitklassigkeit ist in Form... © Sportfoto Zink / JüRa

… der 17. Saisonniederlage und der zehnten Pleite aus den letzten elf Partien absehbar - und am darauffolgenden Samstag nach der Niederlage auf Schalke Realität.
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Auwehzwick

… der 17. Saisonniederlage und der zehnten Pleite aus den letzten elf Partien absehbar - und am darauffolgenden Samstag nach der Niederlage auf Schalke Realität. © Sportfoto Zink / WoZi

Ein Blick auf die letzten Duelle mit den Niedersachsen lohnt sich ungeachtet davon dennoch: In der Saison 2016/17 startet der Club mit Schwung in die Zweitliga-Partie gegen 96 und geht bereits in der vierten Minute durch einen von Tim Matavz verwerteten Abpraller in Front. Danach kommen die Gäste zu mehreren Chancen, können aber nicht ausgleichen.
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Blitzstart

Ein Blick auf die letzten Duelle mit den Niedersachsen lohnt sich ungeachtet davon dennoch: In der Saison 2016/17 startet der Club mit Schwung in die Zweitliga-Partie gegen 96 und geht bereits in der vierten Minute durch einen von Tim Matavz verwerteten Abpraller in Front. Danach kommen die Gäste zu mehreren Chancen, können aber nicht ausgleichen. © Sportfoto Zink / DaMa

Der Aufschwung der Hannoveraner dauert jedoch nicht lange an, denn in der 21. Minute befördert Guido Burgstaller den Ball nach einer Flanke von Kevin Möhwald ins 96-Tor. Daraufhin verteidigt der Club das Ergebnis nur noch. Martin Harnik verpasst kurz nach der Halbzeit den Anschlusstreffer. Keeper Thorsten Kirschbaum hält Albornoz' Elfmeter und verhindert damit ebenfalls das 1:2. Am Ende bleibt es beim 2:0 für den FCN, der seine kleine Siegesserie in Liga zwei damit weiter ausbaut.
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Ausbauhelfer

Der Aufschwung der Hannoveraner dauert jedoch nicht lange an, denn in der 21. Minute befördert Guido Burgstaller den Ball nach einer Flanke von Kevin Möhwald ins 96-Tor. Daraufhin verteidigt der Club das Ergebnis nur noch. Martin Harnik verpasst kurz nach der Halbzeit den Anschlusstreffer. Keeper Thorsten Kirschbaum hält Albornoz' Elfmeter und verhindert damit ebenfalls das 1:2. Am Ende bleibt es beim 2:0 für den FCN, der seine kleine Siegesserie in Liga zwei damit weiter ausbaut. © Sportfoto Zink / DaMa

Im Rückrundenspiel der Saison 16/17 scheitert Martin Harnik gleich in der ersten Spielminute an Keeper Raphael Schäfer, auch danach sortiert sich der Club nur langsam. Hannover hatte deutlich mehr Ballbesitz, kommt aber kaum mehr durch die Defensivreihen der Nürnberger. In seinen eigenen Offensivbemühungen bleibt der FCN unterdessen völlig ohne Ertrag.
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Harmlos in Hannover

Im Rückrundenspiel der Saison 16/17 scheitert Martin Harnik gleich in der ersten Spielminute an Keeper Raphael Schäfer, auch danach sortiert sich der Club nur langsam. Hannover hatte deutlich mehr Ballbesitz, kommt aber kaum mehr durch die Defensivreihen der Nürnberger. In seinen eigenen Offensivbemühungen bleibt der FCN unterdessen völlig ohne Ertrag. © Sportfoto Zink / DaMa

96 versucht sich zu Beginn der 2. Halbzeit gleich nochmal an dem zu Spielbeginn nur knapp gescheiterten Blitzstart und hat diesmal Erfolg: Wieder ist es Harnik, der im Strafraum lauert und auf Flanke des Ex-Nürnbergers Füllkrug einnetzt. Trotz eines Pfostentreffers von Lukas Mühl kann der Club nicht mehr antworten. Hannover verschlampt zusätzlich noch mehrere Kontermöglichkeiten, wodurch es aus FCN-Sicht beim 0:1 bleibt.
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Harnix? Leider doch!

96 versucht sich zu Beginn der 2. Halbzeit gleich nochmal an dem zu Spielbeginn nur knapp gescheiterten Blitzstart und hat diesmal Erfolg: Wieder ist es Harnik, der im Strafraum lauert und auf Flanke des Ex-Nürnbergers Füllkrug einnetzt. Trotz eines Pfostentreffers von Lukas Mühl kann der Club nicht mehr antworten. Hannover verschlampt zusätzlich noch mehrere Kontermöglichkeiten, wodurch es aus FCN-Sicht beim 0:1 bleibt. © Sportfoto Zink / DaMa

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Saison 18/19 geht der Club schon in der 25. Minute durch Mikael Ishak in Führung, der Treffer wird jedoch zurückgenommen, da der Videoschiedsrichter auf Abseits von Vorlagengebers Misidjan erkannt hat. Nur fünf Minuten später muss der Assistent in Köln wieder eingreifen, als Misidjan allein auf dem Weg zum Tor ist und von Albornoz zu Fall gebracht wird. Der Referee gibt diesem nach Ansicht der Szene die Rote Karte, der Freistoß von Leibold landete am Pfosten.
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Annuliert

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Saison 18/19 geht der Club schon in der 25. Minute durch Mikael Ishak in Führung, der Treffer wird jedoch zurückgenommen, da der Videoschiedsrichter auf Abseits von Vorlagengebers Misidjan erkannt hat. Nur fünf Minuten später muss der Assistent in Köln wieder eingreifen, als Misidjan allein auf dem Weg zum Tor ist und von Albornoz zu Fall gebracht wird. Der Referee gibt diesem nach Ansicht der Szene die Rote Karte, der Freistoß von Leibold landete am Pfosten. © Sportfoto Zink / DaMa

In Folge des Platzverweises verpasst der FCN einige Male die Führung und zeigte sich nach der Halbzeit auch etwas einfallslos. Club-Trainer Köllner beweist dann jedoch ein glückliches Händchen beim Wechseln: Auf Flanke von Joker Törles Knöll unterläuft Anton ein Eigentor. Wenig später legt Ishak bei einem Konter auf den eingewechselten Knöll - und dieser schiebt zum 2:0 ein. Gut gemacht!
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Der Knöll-Effekt

In Folge des Platzverweises verpasst der FCN einige Male die Führung und zeigte sich nach der Halbzeit auch etwas einfallslos. Club-Trainer Köllner beweist dann jedoch ein glückliches Händchen beim Wechseln: Auf Flanke von Joker Törles Knöll unterläuft Anton ein Eigentor. Wenig später legt Ishak bei einem Konter auf den eingewechselten Knöll - und dieser schiebt zum 2:0 ein. Gut gemacht! © Sportfoto Zink / DaMa

Das Aufeinandertreffen sollte das letzte Spiel sein, das Ex-Trainer Michael Köllner und Ex-Sportvorstand Andreas Bornemann gemeinsam von der Club-Bank aus verfolgen durften. Nach einem ernüchternden 0:2 in einer immens wichtigen Partie im Kampf um den Klassenverbleib mussten beide ihren Schreibtisch beim FCN ausräumen.
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Kahlschlag nach viel Krampf

Das Aufeinandertreffen sollte das letzte Spiel sein, das Ex-Trainer Michael Köllner und Ex-Sportvorstand Andreas Bornemann gemeinsam von der Club-Bank aus verfolgen durften. Nach einem ernüchternden 0:2 in einer immens wichtigen Partie im Kampf um den Klassenverbleib mussten beide ihren Schreibtisch beim FCN ausräumen. © Sportfoto Zink

Warum schreibt ihr denn so wenig über die im Vorfeld auch
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Losgelassen an der Leine

Warum schreibt ihr denn so wenig über die im Vorfeld auch "El Kackiko" genannte Auseinandersetzung in der bereits angesprochenen Bundesliga-Saison im Norden? Vielleicht, weil die Erinnerung an die vorletzte Begegnung in Niedersachsen aus Nürnberger Sicht viel schöner ist. Ende September 2019 kommt es auch eine Klasse tiefer in Hannover zu einem Krisengipfel. Nach sieben Partien steht der FCN auf Rang zwölf, nur einen Platz vor 96, dem Gegner an jenem Montagabend. An der Leine läuft's beim Club wie am Schnürchen. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Hack-Auflauf? Nach einem fulminanten Beginn geht der Club durch Treffer von Margreitter, Behrens und Hack mit 3:0 in Führung - und das zur Halbzeit! Schneller, attraktiver Fußball lässt die Augen der mitgereisten Fans stärker leuchten als das Flutlicht in der HDI Arena.
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Der Kuschel-Club

Hack-Auflauf? Nach einem fulminanten Beginn geht der Club durch Treffer von Margreitter, Behrens und Hack mit 3:0 in Führung - und das zur Halbzeit! Schneller, attraktiver Fußball lässt die Augen der mitgereisten Fans stärker leuchten als das Flutlicht in der HDI Arena. © Peter Steffen (dpa)

Der zu diesem Zeitpunkt glänzend aufspielende Robin Hack krönt seine Leistung mit einem wunderbaren Tempo- und Sololauf und einem entsprechend hübschen Tor. Mit nur 23 Prozent Ballbesitz nimmt der neunmalige Deutsche Meister die Gastgeber regelrecht auseinander.
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Hack macht Klack

Der zu diesem Zeitpunkt glänzend aufspielende Robin Hack krönt seine Leistung mit einem wunderbaren Tempo- und Sololauf und einem entsprechend hübschen Tor. Mit nur 23 Prozent Ballbesitz nimmt der neunmalige Deutsche Meister die Gastgeber regelrecht auseinander. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Am Ende steht es 4:0, Georg Margreitter sorgt für den Schlusspunkt in einer Partie, die dem damals so langsam in der Kritik stehenden Damir Canadi wieder mehr Luft zum Atmen gibt. Siege sind für den FCN in dieser Zweitliga-Saison bis dahin selten, wenn sie ähnlich souverän und ansehnlich passieren wie in Hannover sind sie Balsam für die geschundene Club-Seele.
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So sehen Sieger aus!

Am Ende steht es 4:0, Georg Margreitter sorgt für den Schlusspunkt in einer Partie, die dem damals so langsam in der Kritik stehenden Damir Canadi wieder mehr Luft zum Atmen gibt. Siege sind für den FCN in dieser Zweitliga-Saison bis dahin selten, wenn sie ähnlich souverän und ansehnlich passieren wie in Hannover sind sie Balsam für die geschundene Club-Seele. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Beim Wiedersehen in der Rückrunde - Damir Canadi ist nicht mehr Trainer in Nürnberg - wird die Club-Seele dafür wieder mal mächtig geschunden. Robin Hack trifft im Heimspiel gegen Hannover nicht. Gegen vor der Begegnung punktgleiche Niedersachsen bleiben die fränkischen Abstiegskämpfer generell jeglichen Nachweis schuldig, dass sie sich unter Jens Keller stabilisiert haben. 
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Nulldiät mit Hack

Beim Wiedersehen in der Rückrunde - Damir Canadi ist nicht mehr Trainer in Nürnberg - wird die Club-Seele dafür wieder mal mächtig geschunden. Robin Hack trifft im Heimspiel gegen Hannover nicht. Gegen vor der Begegnung punktgleiche Niedersachsen bleiben die fränkischen Abstiegskämpfer generell jeglichen Nachweis schuldig, dass sie sich unter Jens Keller stabilisiert haben.  © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Georg Margreitter, in der Hinserie noch Mann des Club-Spiels, ist erneut mit von der Partie - wie die Kollegen, welche die Ausfälle von Lukas Mühl und Konstantinos Mavropanos in der Abwehr jedoch nicht kompensieren können, aber nur Beobachter einer derben Heimniederlage. Es fehlte an Zweikampfstärke, Aggressivität und Genauigkeit. Und am Ende steht ein 0:3 in Nürnberg. 
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Hilflos

Georg Margreitter, in der Hinserie noch Mann des Club-Spiels, ist erneut mit von der Partie - wie die Kollegen, welche die Ausfälle von Lukas Mühl und Konstantinos Mavropanos in der Abwehr jedoch nicht kompensieren können, aber nur Beobachter einer derben Heimniederlage. Es fehlte an Zweikampfstärke, Aggressivität und Genauigkeit. Und am Ende steht ein 0:3 in Nürnberg.  © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Viele Flocken und fünf Glocken! Das bislang letzte Heimspiel gegen Hannover sollte ebenso uncool werden. Ein 2021 noch siegloser Club startet sein Hinrunden-Finale zwar couragiert, verliert bei der Schneeballschlacht gegen die 96er im Defensivverbund aber alsbald die Übersicht. Asger Sörensen verschuldet einen Foulelfmeter - und so geht es dahin.
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Eingeseift

Viele Flocken und fünf Glocken! Das bislang letzte Heimspiel gegen Hannover sollte ebenso uncool werden. Ein 2021 noch siegloser Club startet sein Hinrunden-Finale zwar couragiert, verliert bei der Schneeballschlacht gegen die 96er im Defensivverbund aber alsbald die Übersicht. Asger Sörensen verschuldet einen Foulelfmeter - und so geht es dahin. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

Am Ende steht eine derbe 2:5-Abreibung, die zum Abschluss der Hinserie die Stimmung beim Club weit unter den Gefrierpunkt senkt. Positiv? Ist Ende Januar maximal, dass im Schneechaos neben unserem Fotografen zumindest Manuel Schäffler und Johannes Geis je einmal den Durchblick behalten. Und zum Saisonfinale? Revanchiert sich der FCN dank Erik Shuranov an der Leine. Hach, das war schön. Bilder dazu schieben wir bei Gelegenheit mal nach. 
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Ein Quantum Trost

Am Ende steht eine derbe 2:5-Abreibung, die zum Abschluss der Hinserie die Stimmung beim Club weit unter den Gefrierpunkt senkt. Positiv? Ist Ende Januar maximal, dass im Schneechaos neben unserem Fotografen zumindest Manuel Schäffler und Johannes Geis je einmal den Durchblick behalten. Und zum Saisonfinale? Revanchiert sich der FCN dank Erik Shuranov an der Leine. Hach, das war schön. Bilder dazu schieben wir bei Gelegenheit mal nach.  © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink