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2. Basketball Bundesliga: Auftaktspiel gegen Heidelberg in Schwabach

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Oliver Haas

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Shahd Boubaki (schwarzes Trikot) punktete in Ludwigsburg für Schwabach.

Shahd Boubaki (schwarzes Trikot) punktete in Ludwigsburg für Schwabach. © Foto: Kia Metropol Baskets

Tomas Vilkius hat erst im Juni den Trainerposten für die Damen in der zweiten Basketball Bundesliga (2. DBBL) übernommen und konnte im Pokalspiel gegen seinen ehemaligen Verein, die BSG Basket Ladies Ludwigsburg am vergangenen Wochenende einen soliden 66-87 Sieg verbuchen. Am 25. September geht es im ersten Saisonspiel der 2. DBBL gegen USC Heidelberg II.

"Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel gegen Ludwigsburg gewonnen haben. Die ersten Spiele nach der Pause sind immer eine Überraschungskiste und man weiß nie, was einen erwartet", sagt Trainer Vilkius über das erfolgreiche Match.

Dabei sei es nicht durchgängig sicher gewesen, wie die Partie letztendlich ausgehen werde. "Beide Teams waren anfangs etwas nervös, aber wir konnten besser umschalten", analysiert Vilkius. Das zweite und dritte Viertel sei nicht das der Schwabacherinnen gewesen, aber der Trainer hat reagiert und umgestellt. Ab da habe es besser funktioniert, fasst er den Spielverlauf zusammen.

Auch Managerin Angelika Walden ist froh über das Ergebnis, erwartet für die kommende Saison jedoch noch einiges mehr von ihren Damen: "Ludwigsburg ist ein direkter Liga-Konkurrent und es war gut, dass wir uns am Ende abgesetzt haben. Das Spiel gegen Heidelberg soll aber eine Standortbestimmung sein", sagt sie entschlossen.

Der Schwerpunkt im Training diese Woche sei gewesen, den Ball schneller zu erobern und sicher zu halten, so Vilkius und fügt hinzu: "Wir müssen noch mehr als Team zusammen spielen, da gibt es immer Luft nach oben." Für das heutige Spiel erwartet der Trainer viel kämpferische Arbeit. "Einige der gegnerischen Spielerinnen kenne ich, da sie bereits in der ersten Bundesliga gespielt haben. Bei der Videoanalyse konnte man erkennen, dass der Gegner aggressiv spielt und bis zur letzten Sekunde kämpft." Es ist also ein spannendes Zweitligaspiel zu erwarten.

Im besseren Licht

Die Partie gegen Heidelberg am 25. September findet ausnahmsweise in der Hans-Hocheder-Sporthalle in der Gutenbergstraße 22 statt. Anpfiff ist auch erst um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr). Besucher sind unter Einhaltung der 3G-Regeln und dem verpflichtendem Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung zugelassen und herzlich willkommen, wie die Managerin freudig betont.

Grund für den späteren Spielbeginn ist die "Perspektive für Talente", eine Veranstaltung des Deutschen Basketball Bundes zur Sichtung von U16 Mädchen für die Nationalmannschaft. Über das Wochenende kommen dafür 90 der besten Nachwuchsspielerinnen samt Trainerinnen und Trainern nach Schwabach.

Durch die mehrfache Ausrichtungen des Bezirksauswahlturniers für die Bayernauswahl habe man sich als Veranstalter und Standort für derartige Veranstaltungen bewährt, sagt die Managerin Walden stolz.

Den teilnehmenden Spielerinnen und Trainer-Teams soll natürlich die Möglichkeit geboten sein, sich das Spiel der Kia Baskets am Abend anzusehen. Daher auch der Spätere Spieltermin und die Verlegung in die Hocheder-Halle, wegen des besseren Lichts.

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