Sonntag, 25.10.2020

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Alpenverein Erlangen begrüßt sein 10.000 Mitglied

Walter Ebersberger hat sich jüngst der DAV-Sektion angeschlossen - 17.10.2020 06:00 Uhr

Zu Besuch auf der Erlanger Hütte: Walter Ebersberger (vorne) beim Abstieg.

© Ebersberger


Sie sind nun also offiziell ein Kletterer, Herr Ebersberger?

Nein, das nicht. Ich bin weniger der Kletterer in der Halle, sondern eher der Bergwanderer. In jungen Jahren hatte ich eine Gleitschirmpiloten-Lizenz. Als die Kinder kamen, habe ich damit aufgehört. Doch wir waren immer in den Bergen, auch wenn wir die Berge häufig nur von unten anschauen konnten.

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Und jetzt gehen Sie hinauf?

Meine beiden Kinder sind erwachsen, jetzt gehen wir häufiger wandern. Mit der Tochter bin ich sogar auf den Watzmann gestiegen. Wir machen auch mehrtägige Touren in den Alpen. Und wir wandern gemeinsam mit Bekannten aus Hüttendorf in Österreich. Ich komme aus Hüttendorf in Erlangen, war lange Jahre Vorsitzender des Feuerwehrvereins. So kam der Kontakt mit dem anderen aus Hüttendorf zustande, daraus hat sich eine Wandergruppe entwickelt.

Warum sind Sie nun in den Alpenverein eingetreten?

Es gibt viele Alpenvereinshütten bei meinen favorisierten Wanderzielen, dort spart man als Mitglied ein paar Euro. Und man bekommt eine Unterkunft, wenn die Hütte vielleicht schon ausgebucht ist. Dazu verteilt der Alpenverein viele Informationen an seine Mitglieder, das ist sehr interessant. Als 10 000. Mitglied habe ich zudem einen Gutschein für die neue Kletterhalle bekommen.

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Was ist so schön am Wandern?

Am Besten ist es, wenn man auf den Gipfel kommt, und das Gefühl hat, man kann gleich losfliegen. Das erinnert mich an das Gleitschirmfliegen. Auf der Anhöhe hat man das auch ein wenig, es muss kein Dreitausender sein. Doch wenn man einmal richtig erfahren will, was Höhe ist, muss man zum Beispiel auf den Watzmann, dort geht es mehr als 2000 Meter nach unten. Es ist auch toll, den Aufstieg geschafft zu haben. Zuletzt war ich auf der Erlanger Hütte und vergangene Woche auch noch einmal in den Bergen, im Berchtesgadener Land. Drei- bis viermal im Jahr versuche ich, ausgiebige Wanderungen zu machen.

"Danach hat man sich auch das alkoholfreie Weizenbier verdient"

Und: Ist das dann Sport?

Wenn man 2000 Höhenmeter hinter sich hat, ist das schon Sport, da verbrennt man enorm viele Kalorien. Wenn man dran bleibt, ist man auch durchgeschwitzt. Umso mehr hat man sich danach auch das alkoholfreie Weizenbier verdient!

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