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Auweh, FCN! Valentini droht längere Verletzungspause

Nürnbergs Rechtsverteidiger muss in Hoffenheim nach Wiederbeginn raus - 10.03.2019 18:24 Uhr

Dass es in Sinsheim nicht mehr weiter geht, war Enrico Valentini schon klar, bevor er im Kraichgau auf dem kühlen Rasen behandelt wurde. © Sporfoto Zink / DaMa


Er kam energisch aus der Kabine, trieb den Ball durchs Halbfeld und schloss mutig ab. In der 50. Minute, von der Anzeigefafel in Sinsheim blinkte da aus Nürnberger Sicht noch ein 0:1, trat Enrico Valentini couragiert an. Der Schuss des Italo-Franken wurde zur Ecke abgelenkt. Schlimmer war jedoch die Konsequenz, welche der kernige Abschluss für den in Zabo und damit in der Herzkammer des FCN aufgewachsenen Rechtsverteidigers hatte.

Valentini hoppelte noch zweimal kurz, verzog das Gesicht, er merkte prompt, dass etwas kaputtgegangen war, eine noch nicht genauer definierte Muskelverletzung ihn in den kommenden Wochen zu einer Zwangspause zwingen wird. Die Signale, die der gebürtige Nürnberger in Richtung FCN-Bank sendete, waren eindeutig. "Valentini hat bei seinem Abschluss einen Schmerz verspürt, der so stark war, dass wir ihn auswechseln mussten", sagte Boris Schommers, der Interimscoach der seit 19 Liga-Spielen sieglosen Rot-Schwarzen dann auch nach der Partie.

+++ "Die Zeit läuft uns davon: Die Club-Stimmen nach dem 1:2 +++

Genaueres konnte Nürnbergs Nothelfer noch nicht sagen, der für das schwere Auswärtsspiel am Sonntag in Frankfurt aber vielleicht noch einen weiteren Ausfall befürchten muss. Flügelspieler Sebastian Kerk sei, wie sein Trainer sagt, nach einem Schlag von Hoffenheims gewohnt resolut verteidigendem, auch Eisen-Ermin genannten Ermin Bicakcic ins Gesicht des Feuerkopfs (38.) "schlecht geworden". Alle drei Wechsel Schommers‘ beim 1:2 in Sinsheim - auch Yuya Kubo musste in der 76. Minute angeschlagen runter - waren also verletzungsbedingt. Es hätte besser laufen können für den Club im Kraichgau - auch in dieser Beziehung.

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Die Bilanz ist erschreckend, die Negativserie inzwischen sogar geschichtsträchtig. Im Tabellenkeller wird es immer dunkler. Und das, obwohl sich die Leistung der Spieler und der Mannschaft als Ganzes in den letzten Wochen doch verbessert hat. Doch eine gute Halbzeit gegen Hoffenheim war nicht genug, um Punkte mit nach Nürnberg zu nehmen. Dementsprechend fallen auch die Noten - vor allem die der Offensive - aus.


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apö

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