18°

Donnerstag, 17.10.2019

|

zum Thema

DFB statt FCN: Hermann betreut die U18-Nationalmannschaft

Das Angebot des FCN wäre zu viel gewesen - 12.08.2019 13:02 Uhr

Peter Hermann hier noch im Einsatz beim FC Bayern München. Bald wird er Trainer der U18-Nationalmannschaft. © dpa


Dass Peter Hermann dem Club eine Absage erteilte, ist schon länger bekannt. Nun erhielt der 67-Jährige eine Anfrage vom DFB. Hermann wird dort bald Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft, eine Aufgabe, an die er glaubt. Die Nachwuchsleistungszentren haben den Fußball besser gemacht, erzählt er im Gespräch mit dem BR in der Sendung Blickpunkt Sport. Doch bevor er bei den jungen Talenten seinen neuen Posten antritt, wollte und will der Mann, der bereits als Co-Trainer beim FCN arbeitete, seine Freizeit genießen.

Job beim Club? "Das war ein bisschen viel"

Seine Ehefrau habe ihm für die freie Zeit einige Aufgaben im Haus und Garten zugeteilt, erzählte das Trainer-Urgestein im Interview. Dass er mit seinen 67 Jahren kürzer treten will, wird im Gespräch deutlich. Von selbst kommt der Familienvater auf den Club zu sprechen. Die Anfrage aus Nürnberg sei gekommen, meinte er, aber "das war ein bisschen viel, das ist ein ganz anderer Job", sagte Hermann zu der Offerte aus Mittelfranken. Die Aufgabe, die der Club ihm erteilen wollte, wäre wohl zu intensiv und zeitaufwendig gewesen. Ob er dem Job gewachsen gewesen wäre, fragte Hermann sich selbst: "Da wusste ich net, kannste dat?"

Zurück nach Hause

Gekonnt, so war sich der Club sicher, hätte die Fußball-Legende sicherlich - nur gewollt hat Hermann nicht. Es soll ein bisschen ruhiger, ein bisschen familiärer zugehen. Das merkt man zum Beispiel am Strahlen in seinem Gesicht, als er von seinen Enkelkindern erzählt. Seine Familie lebt komplett in Leverkusen und er freut sich darauf, dorthin zurückzukehren. "München ist eine angenehme Stadt, ich habe mich sehr wohl gefühlt, aber Zuhause fühle ich mich noch ein bisschen wohler." Zuhause in Nordrhein-Westfalen, wo sich Großstadt an Großstadt reiht, ist die Fahrerei, das bekannte "Platz-Hopping", ein bisschen weniger aufwendig, als anderswo. Hermann erzählt, er müsse jetzt erstmal viel sichten, aber "das ist bei uns im Westen ja kein Problem, da kann man in einer Stunde zehn Plätze erreichen."

7

7 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport