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Durchatmen vor Freiburg? Club-Lazarett lichtet sich

36.000 Zuschauer werden am Samstag erwartet - 21.12.2018 13:20 Uhr

Hanno Behrens ist nach seiner Bauchmuskelverletzung wieder zurück im Mannschaftstraining. © Sportfoto Zink / DaMa


Hanno Behrens, Mikael Ishak, Robert Bauer und Enrico Valentini sind zumindest teilweise wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Wer von dem Quartett am Samstag gegen Freiburg helfen kann, steht aber noch nicht fest.

Sicher ist nur, dass sie Hilfe brauchen können. Nach dem 16. Spieltag ist der Club auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und mit Freiburg kommt ein Gegner, der eine einigermaßen sorgenfreie Saison spielen darf. Köllner, der wohl auch für den Fall einer weiteren Niederlage vorbauen will, sieht im Sportclub sogar wahlweise eine "Super-Mannschaft" oder eine "Top-Mannschaft". Dass seine Mannschaft von dieser Einschätzung derzeit weit entfernt ist, ficht Köllner zumindest offiziell nicht an. Ob es mit Blick auf Tabellenplatz 18 nun zu einem anderen Arbeiten kommt am Valznerweiher, verneint Köllner. "Unser Fokus liegt auf dem 17. Spieltag", sagt Köllner, der noch einmal daran erinnert, dass es ihm darum geht, das "Tabellenbild nach dem 34. Spieltag zu verändern". Der Absturz nach ganz unten gilt ihm also nur als Momentaufnahme.

"Zeit und Geduld"

Dass es auch in Mönchengladbach nicht zu einem Sieg oder zumindest einem Remis gereicht hat, ist laut Köllner eher als unglücklich zu bezeichnen. Mit einer "Not-Mannschaft" habe man beim Favoriten "Top-Fußball geboten". Dass jetzt im Umfeld Unruhe aufkommt, obwohl sie vor der Saison immer wieder betont haben, dass es kompliziert werden könnte mit dem Klassenverbleib, bekommt Köllner immerhin mit. "Wir wussten vor der Saison, dass es schwierig werden wird", sagt Köllner. Trotzdem glaubt er, dass sie jetzt schon besser sind als am Beginn der Saison. "Wir müssen Spieler entwickeln, das braucht Zeit und Geduld", sagt Köllner, "ich bin mir sicher, dass der Prozess vorangeht, auch wenn uns momentan die stichhaltigen Belege fehlen."

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Club gegen Sportclub: Das Abstiegstrauma lässt grüßen

Nürnberg gegen Freiburg bedeutet Abstiegkampf. 2013/14 war dies bereits am 11. Spieltag der Fall. In der Vergangenheit trafen die Duelle oft Entscheidungen über die jeweilige Klassenzugehörigkeit. In einem Fall war dies aus fränkischer Perspektive besonders schmerzlich.


Es folgt, passend zur Tabellensituation, eine Verteidigungsrede in eigener Sache. Köllner ist mit seiner Arbeit zufrieden, würde alles wieder genau so machen, wie er es eben gemacht hat und verspricht: "Wir tun alles dafür, dass der Club in der 1. Liga bleibt." Am Samstag bietet sich die nächste Gelegenheit in dieser Hinsicht, knapp 36.000 Zuschauer wollen dabei sein. 

Fadi Keblawi

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