11°

Mittwoch, 18.09.2019

|

zum Thema

Ende einer Ära: Fürths Hack hört bei der DFL auf

Weggefährten: "Durch Expertise und konstruktive Mitarbeit anerkannt gewesen" - 21.08.2019 20:22 Uhr

Helmut Hacks Rückzug von der Fußball-Bühne nimmt weiter an Form an. © Sportfoto Zink


2010 war der ehemalige Präsident und Geschäftsführer des Kleeblatt in den Vorstand des Ligaverbands gewählt worden, in den vergangenen drei Jahren war er zweiter Vizepräsident. Dass der Vestenbergsgreuther auch national am großen Rad drehte, war für die Spielvereinigung von großem Nutzen. In Fürth war man dadurch stets über die neuesten Entwicklungen im modernen Fußball informiert. Dass die Fernsehgelder nach einem Schlüssel verteilt werden, der auch kleine Vereine bevorteilen kann, etwa, wenn sie mehr junge deutsche Spieler einsetzen als die finanzkräftigere Konkurrenz, war für Fürth in den vergangenen Jahren immens wichtig.

Bilderstrecke zum Thema

Vom Dorfklub zum Bundesligisten: Helmut Hack und die SpVgg

Er war zweifelsohne der Macher der SpVgg Greuther Fürth: Helmut Hack. Von 1996 an war er nach der Fusion der SpVgg Greuther Fürth mit dem TSV Vestenbergsgreuth Präsident des Kleeblatts und hat den Verein in der zweiten Bundesliga etabliert. Ein Rückblick in Bildern.


Selbst von der Verabschiedung des 69-Jährigen profitiert einer seiner Nachfolger im von Hack 1996 zusammengeführten Verein. Denn Holger Schwiewagner, mit Rachid Azzouzi nun als Doppelspitze Geschäftsführer der Kleeblatt-Fußballabteilung, ist bei der Generalversammlung der DFL in Berlin in den Lizenzierungsausschuss gewählt worden – diesen Ausschuss leitete Hack bis zuletzt. Schwiewagner versprach, Hacks Arbeit "in seinem Sinne" weiterzuführen.

DFL-Präsidiumsmitglied Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen, hielt in seiner Laudatio auf Helmut Hack fest, dieser sei "durch seine Expertise, sein bedachtes und ausgeglichenes Auftreten, seine konstruktive und vertrauensvolle Mitarbeit sowie nicht zuletzt auf Grund seiner angenehmen, menschlichen Art überaus anerkannt gewesen".

Während der scheidende DFL-Präsident Reinhard Rauball zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, darf sich Hack nun Ehrenangehöriger der DFL nennen. Das entschieden die Vertreter der 36 Profiklubs auf der Versammlung. 

Martin Schano

6

6 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport