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Feuertaufe für den neuen Neo

Michael Hofmann freut sich über seinen Anzug, der ihn im Amberger Freibad wärmen wird - 30.04.2012 05:11 Uhr

Die Ausrüstung ist wichtig: Michael Hofmann mit seinem Fahrrad. © Mark Johnston


Bekommen hat der Pleinfelder Triathlet den Anzug von den Verantwortlichen des Challenge Roth. Entsprechend prangt auch dessen Logo auf dem Kleidungsstück. "Der Anzug passt mir sehr gut und ist auch wirklich top verarbeitet", freut sich Michael Hofmann. Wer wissen will, wie das Teil aussieht: Im Challenge Fan-Store ist es zu bewundern.

In Amberg wird Michi seinen ersten Triathlon der Saison bestreiten. Es geht über die Olympische Distanz, also 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Geschwommen wird in einem Freibad mit 50-m-Becken. Das bedeutet: Jeder Athlet muss 30 Mal wenden. Führt das nicht zum Drehwurm? "Ich zähle nur die eine Seite, sonst kommen ich durcheinander", erklärt Hofmann. Er hofft, dass es kühl genug für den Neoprenanzug ist, aber warm genug, um sich auf dem Rad wohl zu fühlen.

Der jeweilige Veranstalter regelt, ob die Wettkämpfer Anzüge tragen dürfen. "Wenn es erlaubt ist, mache ich das auf jeden Fall." Denn, so erklärt der 31-Jährige, Neo macht die Schwimmer schneller.

Michi fiebert dem Wettkampf entgegen, obwohl die letzte Trainingswoche wieder nicht so gut lief. Am Montag hatte er den Eindruck, es sei eine Erkältung im Anmarsch. Also schaltete er um auf Schonprogramm. Das half. Der Erkältung verzog sich, ab Mittwoch ging es kräftemäßig wieder aufwärts, aber die verlorenen Einheiten lassen sich nicht einfach so nachholen - zumal der Feuerwehrmann auch beruflich wieder gefordert war. Er bleibt allerdings dabei: "Ich freue mich trotzdem immer darauf, wenn ich Vollgas geben darf."

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Michi Hofmann - ein extrem-ausdauernder Feuerwehrmann

Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.


 

 

Gudrun Bayer

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