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Fürths Pokaltorschütze Ernst: "Wir waren nah dran"

Die Stimmen zur knappen 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen den BVB - 21.08.2018 00:55 Uhr

Sebastian Ernst erzielte den Führungstreffer zum 1:0 in der 77. Minute. © Sportfoto Zink / WoZi


Oliver Barth (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Ich muss unserer Mannschaft ein riesen Kompliment geben. Sie haben alles investiert, Borussia Dortmund einen richtigen Pokalfight über 120 Minuten geliefert. Es war klar, dass wir nicht jede Chance verhindern können und auch ein bisschen Glück brauchen. Es ist bitter, wenn man ein solches Spiel mit zwei Toren in der Nachspielzeit verliert. Wir haben für unseren Trainer, der einen Trauerfall in der Familie hatte, gekämpft."


Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Es war keine Überraschung für mich: Das Spiel war sehr, sehr schwer. Wir haben trotzdem viele Torchancen gehabt, wir waren aber nicht gefährlich genug. Wir haben das Spiel auch nicht 90 Minuten kontrolliert, wir haben zu viele Bälle verloren. Die waren sehr gefährlich bei Kontern, wir konnten am Ende auch das 2:1 kriegen. Ich gratuliere Fürth, die haben sehr gut gespielt."

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Drama nach Verlängerung: Fürth scheidet gegen BVB im Pokal aus

Was für ein Drama in Fürth. Nach 120 Minuten musste sich die SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 gegen Borussia Dortmund geschlagen geben. Zwei Last-Minute-Treffer sorgten für die Wende, nachdem Sebastian Ernst das Kleeblatt mit 1:0 in Front gebracht hatte.


Sebastian Ernst (Torschütze zum 1:0): "Es ist sehr bitter, dass wir in der 95. Minute noch das 1:1 kriegen und dann in die Verlängerung müssen. Wir waren nah dran, aber es hat nicht gereicht. Der BVB hat uns am Ende in unserer Hälfte eingeschnürt, wir hatten nicht mehr so viele Entlastungsangriffe. Es war schwierig gegen Ende, aber wir haben es eigentlich gut verteidigt, nur bei der letzten Aktion hat es nicht gepasst."


Maximilian Wittek: "Wir haben 90 Minuten wirklich ein gutes Spiel abgeliefert und es Dortmund schwer gemacht. Wir haben sehr, sehr diszipliniert verteidigt aber es ist natürlich klar, dass sich so eine Mannschaft Chancen herausspielt. Wir haben dem BVB Paroli geboten und sind sogar 1:0 in Führung gegangen, umso bitterer ist es, dass wir so kurz vor Schluss noch den Gegentreffer kassieren. Gerade überwiegt die Enttäuschung, wir müssen uns nicht schämen für das was wir heute abgeliefert haben, aber freuen kann man sich gerade nicht." 

vah

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