Pegnitzer Eishockeysiege

Harte Arbeit und sechs Punkte für die Ice Dogs

22.11.2021, 14:05 Uhr
Gemeinsamer Jubel mit den Fans: Mit dem Auswärtssieg im Derby beim EHC Bayreuth läuteten die ice Dogs das bisher erfolgreichste Wochenende der Saison ein.

 

Gemeinsamer Jubel mit den Fans: Mit dem Auswärtssieg im Derby beim EHC Bayreuth läuteten die ice Dogs das bisher erfolgreichste Wochenende der Saison ein.   © Andreas Beil, NN

Beim Derby vor 500 Zuschauern im Bayreuther Eisstadion kamen die Ice Dogs nicht so richtig in Fahrt. Im ersten Drittel hatte der EHC Bayreuth etwas mehr vom Spiel und ging durch Andreas Geigenmüller in der 13. Minute in Führung. Auch im weiteren Verlauf hatten die Tigers Vorteile, aber EVP-Goalie Maximilian Schmidt konnte seinen Kasten sauber halten. „Es war ein Derby und es wurde um jeden Millimeter Eis gekämpft“, so Trainer Markus Hausner.

Auch das zweite Drittel ging am Anfang an den EHC, wenngleich in der 23. Minute Daniel Sonnenberg zum 1:1 für die Ice Dogs traf. Nach einem groben Patzer in der Pegnitzer Hintermannschaft erzielte jedoch Marco Zimmer in der 25. Minute die erneute Führung für Bayreuth. Aber Trainer Hausner merkte ab der 30. Minute, dass die Kräfte bei der Heimmannschaft schwinden. Trotzdem hatten diese noch mehrmals die Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen. „Hier hat Maximilian Schmidt wieder bewiesen, was für ein guter Torwart er ist“, so der Trainer.

„Ich habe in der zweiten Drittelpause an die Spieler appelliert: Spielt mit dem Kopf, seid schlau, ihr seid konditionell besser.“ Die Worte des Trainers fruchteten denn auch im letzten Drittel. Und so durften die etwa 200 Fans der Ice Dogs unter den Zuschauern insgesamt vier Mal jubeln. Besonders freute sich Hausner über Sven Adler, der nach seiner Quarantäne in der 47. Minute den Ausgleichstreffer erzielte. Michael Breyer war es dann in der 54. Minute, der die Ice Dogs in Führung brachte.

Am Schluss deutlich überlegen

„Danach kam nichts mehr von Bayreuth und wir haben das Spiel dominiert“, so Hausner. Roman Navarra lief in der 57. Minute alleine auf Torwart Sebastian Dünkel zu und erzielte das 4:2 für den EVP. Den Abschluss besorgte Patrik Dzemla in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Tor. So konnten die Spieler nach dem insgesamt sehr fairen Derby mit ihren Fans feiern.

24 Stunden später gastierte das Schlusslicht vom SE Freising im Pegnitzer Kunsteisstadion. Die etwa 320 Zuschauer sahen am Anfang ein sehr einseitiges Spiel. Die Ice Dogs dominierten und hatten bereits drei Überzahlmöglichkeiten vergeben, als es in der 14. Minute im vierten Powerplay klappte. Daniel Sonnenberg erzielte das 1:0. Kapitän Stefan Hagen ließ in der 18. Minute das 2:0 folgen. Im zweiten Drittel ging es so weiter. Patrik Dzemla (26.) und Ondrej Holomek (29.) erhöhten auf 4:0. „Ich dachte nun, es wird eine klare Angelegenheit für uns“, so Hausner.

Doch da täuschte sich der Coach, denn Freising erzielte binnen vier Minuten zwei Treffer durch Moritz Lieb und Peter Meier und es stand in der 37. Minute nur noch 4:2. Danach nahm der Trainer eine Auszeit und spornte die Spieler noch einmal an. Dies fruchtete, denn Michael Breyer schlug sofort mit dem 5:2 in der 38. Minute zurück.

Youngster Schauer ein sicherer Rückhalt

Im letzten Drittel spielten die Freisinger etwas mehr nach vorne, die Pegnitzer hatten aber in Eigengewächs Kilian Schauer, der diesmal im Tor stand, einen guten Rückhalt. Dennoch fiel der dritte Treffer für Freising, wenn auch etwas kurios. „Eigentlich ist in unserem Freieisstadion bei zehn Minuten im letzten Drittel noch einmal Seitenwechsel, doch die Freisinger erzielten den Treffer bei 50:06 Minuten“, so Hausner. Torschütze war wieder Peter Meier. Dennoch kamen die Ice Dogs nicht mehr in Schwierigkeiten und markierten kurz vor der Schlusssirene durch Michael Breyer den 6:3-Endstand.

Noch folgen am kommenden Wochenende eigentlich zwei Heimspiele. Ob diese allerdings stattfinden können, wird sich erst unter der Woche zeigen, da beide Mannschaften (Dingolfing und Waldkirchen) aus Corona-Inzidenz-Hochburgen kommen.

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