Lockerungen in der Arena

Maske weg, Abstand auch: Diese Regeln gelten beim Pokalspiel des HC Erlangen

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Sebastian Gloser

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5.10.2021, 13:46 Uhr
Das mit dem Abstand und den Masken hatten in den vergangenen Wochen ohnehin nicht mehr alle Fans so ganz genau genommen, jetzt dürfen sie sich tatsächlich frei bewegen in der Arena.

Das mit dem Abstand und den Masken hatten in den vergangenen Wochen ohnehin nicht mehr alle Fans so ganz genau genommen, jetzt dürfen sie sich tatsächlich frei bewegen in der Arena. © Sportfoto Zink / Oliver Gold, Sportfoto Zink / OGo

Am Montagabend verkündete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die frohe Botschaft, bereits am Mittwochabend um 19.30 Uhr kommen die neuen Hygienevorschriften in der Arena Nürnberger Versicherung zur Aufführung. Oder vielmehr nicht zur Aufführung, denn die neuen Vorgaben, sehen ja vor allem Lockerungen vor.

Wenn der HC Erlangen im Pokalwettbewerb die SG Flensburg-Handewitt empfängt, müssen die Zuschauerinnen und Zuschauer erstmals keine Masken mehr tragen, auch das Abstandsgebot und das Alkoholverbot fallen weg. Viele Fans hätten dem Verein berichtet, dass sie die Masken als sehr störend empfinden, oder die Aussicht, sie mehr als zwei Stunden tragen zu müssen, sogar von einem Besuch abgehalten haben, erzählt Geschäftsführer René Selke. "Wir sind froh, dass wir jetzt wieder ein Stück weit eine Normalität abbilden können, nach der wir uns alle lange gesehnt haben", sagt er.

Selke hofft auf "unbeschwerte Handballfeste"

Beim Einlass setzt der HCE vorerst auf 3G plus. Wer geimpft, genesen oder einen negativen PCR-Test vorlegen kann, darf in die Arena. "Langfristig wird wohl kein Weg an 2G vorbeigehen", glaubt Selke, aber im Moment möchten sie möglichst alle Fans mitnehmen und auch die willkommen heißen, die noch keinen vollständigen Impfschutz haben.

Die neuen Vorschriften sieht er als "sehr gutes Argument, für diejenigen, die sich bislang in Zurückhaltung geübt haben". Sie garantieren einerseits noch mehr Sicherheit und andererseits mehr Freiheiten, "jetzt", findet Selke, "können wir wieder unbeschwert Handballfeste feiern wie vor Corona".

"Wir sind froh, dass wir jetzt wieder ein Stück weit eine Normalität abbilden können, nach der wir uns alle lange gesehnt haben", sagt René Selke. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NNZ

Ob tatsächlich alle ihre Zurückhaltung aufgeben, werden die nächsten Wochen zeigen. Am Mittwoch dürfte die Arena noch weit davon entfernt sein, ausverkauft zu sein, das zeigen die Erfahrungen bei Spielterminen am Abend unter der Woche. Dennoch hofft Selke darauf, dass die neuen Rahmenbedingungen dafür sorgen, "dass von den Rängen wieder mehr Druck auf die Platte gebracht wird". Um gegen Vizemeister Flensburg in die nächste Runde einzuziehen, wird das wohl auch von Nöten sein.

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