Corona und Handball

Wieder Einschränkungen: Der HCE nimmt es sportlich

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Peter Schulze-Zachau

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19.11.2021, 17:18 Uhr
Pandemie-erfahren: René Selke führt die Geschäfte beim HC Erlangen. 

Pandemie-erfahren: René Selke führt die Geschäfte beim HC Erlangen.  © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NN

René Selke wirkt am Freitagnachmittag gelassen. "Dass da etwas kommt, war nicht überraschend. Wir haben ein Stück weit damit gerechnet", sagt der Geschäftsführer des HC Erlangen. Am Mittag war etwas gekommen, nämlich Markus Söder und seine bayerische Staatsregierung, die unter anderem dem Sport mindestens mal bis zum 15. Dezember jede Menge Auflagen gemacht hat. Maximal ein Viertel der Plätze in der Arena Nürnberger Versicherung darf der HC Erlangen bei seinen Heimspielen besetzen, das Publikum muss geimpft oder genesen und getestet sein, dazu eine Maske tragen.


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"Wir müssen es nehmen, wie es kommt", erklärt Selke seine Gelassenheit, die natürlich auch von einer gewissen Routine herrührt: Seit über einem Jahr schon reagiert der Profisport in unschöner Regelmäßigkeit schließlich auf das, was die Politik vorschreibt. "Für uns ist das trotzdem schade, weil sich die Zuschauerzahlen bei uns gut entwickelt haben", sagt Selke. 3827 Menschen waren am Sonntag in die Arena gekommen und haben den Heimsieg gegen den HSV gefeiert. Am kommenden Donnerstag steht gegen Stuttgart das nächste Heimspiel an, mit dann weniger Zuschauern. Vor ein operatives Problem stellt dieses Spiel Selke nicht, denn im Vorverkauf sind noch nicht mehr Tickets verkauft worden, als verkauft werden dürfen.

"Wir hatten auch schon mit kleineren Zuschauerzahlen oft eine tolle Atmosphäre", sagt Selke, der aber natürlich auch weiß, dass dem HC Erlangen Einnahmen verloren gehen werden. Inwiefern darum Staatshilfen wieder ein Thema werden könnten, vermag der Geschäftsführer noch nicht zu sagen. Dafür war es am Donnerstagnachmittag noch zu früh.

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